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Holzschuhtag in Wessum

Festtag für einen Schuh

Wessum Zum Holzschuhtag hatte die Werbegemeinschaft ein breit gefächertes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt – seltene Einblicke inklusive.

Festtag für einen Schuh

Ewald Berning ist Holzschuhmacher von Beruf – und das bereits seit 75 Jahren. Foto: Angelika Hoof

Strahlender Sonnenschein und ein gelungener Mix aus Aktionen, Musik und Unterhaltung machten den 11. Holzschuhtag in Wessum am Sonntag zu einem gelungenen Event. Der Markt lockte unzählige Besucher in den Ortskern, in dem die Werbegemeinschaft ein attraktives Rahmenprogramm rund um den Kirchplatz auf die Beine gestellt hatte.

Altes Handwerk

Schon ab 11 Uhr hatten Interessierte die Möglichkeit, dem 89-jährigen Ewald Berning über die Schulter zu schauen und ein altes Handwerk aus nächster Nähe kennenzulernen. Der Inhaber des Diamantenen Meisterbriefes ist Holzschuhmacher von Beruf und das bereits seit 75 Jahren. „Unsere Familie übt diesen Beruf schon seit 1838 in der fünften Generation aus. Zur Herstellung der Holzschuhe verwenden wir einheimische Nutzhölzer wie Pappeln, die leicht sind und nach dem Trocknen eine helle Farbe annehmen. Es gibt wahrlich keinen besseren Schuh für die Gartenarbeit, weshalb wir unsere Abnehmer von Schleswig-Holstein bis ins Rheinland haben“, erklärte Birgit Berning. Die Produktpalette des Familienbetriebs komplettieren kleine Souvenirs aus Holz vom Schlüsselanhänger über Flaschenhalter und Vogelhäuschen bis hin zur Spardose, selbstverständlich im Holzschuh-Outfit.

Holzschuhtag in Wessum

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Rund ging es ab 14 Uhr insbesondere auf der Bühne am Kirchplatz, auf der das Jugendblasorchester sowie der Cäcilienchor für musikalischen Ohrenschmaus sorgten und Gruppen von Union Wessum das Publikum mit Tanzdarbietungen begeisterten. Hoch hinaus ging es nur einen Steinwurf entfernt für alle, die dank der ehrenamtlichen Organisation des Nikolausvereins den Kirchturm bestiegen und unter dem Dach mit der „Jungfrau Maria“, der „Martinusglocke“ und der „Annenglocke“ drei richtige Schwergewichte bewundern durften. „Diese Kirchturmglocken wiegen zwischen 1,1 und 2,5 Tonnen und wurden daher aufgrund von Transportschwierigkeiten vom weltberühmten Glockengießer Gerhard de Wou vor Ort gegossen. Wenn die Fensterluken zu öffnen wären, könnte wir von hier bis nach Wüllen und Ottenstein schauen“, erzählte Norbert Rose nicht ohne Stolz, der den Besuchern fachkundige Informationen rund um die St.-Martinus-Kirche sowie über die rund 600 Jahre alten Glocken gab.

Angebote

Den Nachmittag konnten die Besucher für ein zusätzliches Einkaufsvergnügen nutzen oder der freiwilligen Feuerwehr bei einer Löschangriffsübung zuschauen. Streicheln ausdrücklich erlaubt hieß es bei der Brieftaubenvereinigung „Auf Wiedersehen Wessum“, die mit den jüngsten Brieftauben Werbung für ihren Sport machte. Wer zwischendurch ein wenig verschnaufen wollte, war bei den Mitgliedern des Heimatvereins genau richtig, die im Heimathaus leckeren Kaffee und selbst gebackene Kuchen zum Kauf anboten. Eine große Tombola rundete das bunt gespickte Angebot ab.

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