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Stadt Ahaus setzt 500 Euro Belohnung aus

Sorge um Sicherheit des Spielplatzes im Schlossgarten

AHAUS Nach wiederholtem Vandalismus auf dem Spielplatz im Schlossgarten unterstützt die Stadt die Suche nach den Tätern mit einer finanziellen Belohnung. In der Verwaltung sorgt man sich um die Sicherheit der Kinder.

Sorge um Sicherheit des Spielplatzes im Schlossgarten

Unbekannte hatten in der Vorwoche Schrauben aus der Pumpe der Matschanlage im Schlossgarten gelöst. Die Stadt hat 500 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Foto: Markus Gehring

Neue Spielgeräte üben naturgemäß eine besonders große Anziehungskraft aufs junge Publikum aus. Das war am Dienstag vor einer Woche nicht anders, als sich ein kleiner Junge in den Mittagsstunden an der erst kürzlich installierten Matschanlage im Schlosspark vergnügte. Doch mit dem Spaß war es spätestens vorbei, als sich plötzlich der obere Teil der Schwenkpumpe löste und umkippte. Der Junge blieb glücklicherweise unverletzt. Später stellte sich heraus, dass das Spielgerät manipuliert worden war. Unbekannte hatten Schrauben gelöst und teils sogar ganz entfernt.

Es ist schon der dritte Vorfall dieser Art auf dem Schlossgarten-Spielplatz, den die Stadt angezeigt hat. Zuvor waren eine Beton-Tischtennisplatte zerstört und Metallketten eines anderen Spielgeräts angesägt worden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 5600 Euro.

Gesundheit der Kinder war in Gefahr

Mit einer Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, unterstützt die Stadt nun die Aufklärung der Straftaten. „Es geht dabei aber nicht um den entstandenen Sachschaden“, stellt Bürgermeisterin Karola Voß klar. Sie sorgt sich vielmehr um die Gesundheit der kleinen Spielplatzbesucher. „Es bestand die Gefahr von Personenschäden. Dafür habe ich keinerlei Verständnis.“

Die mehr als 90 öffentlichen Spielplätze in Ahaus können nicht rund um die Uhr überwacht werden. Und wegen drei Fällen von Vandalismus im Schlossgarten ergreift auch die Polizei noch keine besonderen Maßnahmen. „Man bezieht das natürlich mit in die Streifenplanung ein“, sagt Frank Rentmeister von der Pressestelle der Polizei Borken. „Aber wir stellen den Spielplatz deswegen jetzt nicht unter Objektschutz.“

Wachsamkeit der Bürger gefragt

So kommt es auch künftig auf das wachsame Auge der Mitarbeiter des Baubetriebshofs und der 23 ehrenamtlichen Spielplatzpaten an, die einmal täglich die Spielgeräte kontrollieren. Bürgerinnen und Bürger könnten außerdem „jederzeit den Baubetriebshof oder den Fachbereich Jugend über Schäden auf den Spielplätzen informieren“, teilt die Stadt mit. Eine Telefonnummer finde sich auf fast allen Spielplatzschildern.

Die Suche nach den Tätern aus dem Schlosspark verlief bislang trotz Belohnung erfolglos, wie die Polizei mitteilte.

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