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Eichen am Mühlenweg in Wessum abgeholzt

Stadt fällt drei Bäume am Mühlenweg

Ahaus Die Stadt fällte drei Eichen am Mühlenweg/Ecke Roggenkamp in Wessum. Die Bäume standen allerdings nicht auf der Liste der geplanten „Baumscheibensanierungen“ der Stadtverwaltung.

Stadt fällt drei Bäume am Mühlenweg

Nur noch ein Baumstumpf ist übrig von dieser Eiche am Mühlenweg in Wessum. Foto: FOTO: Christian Boedding

Die Stadt setzte vor Kurzem an drei Eichen am Mühlenweg die Säge an. Vorgesehen war das laut der Liste der „Baumscheibensanierungen“ nicht. Die Begründung der Verwaltung „Die Sanierung wurde nachträglich geplant“, teilte die Stadtverwaltung nach Rücksprache mit dem Baubetriebshof mit. Die Bäumen seien von der Stadt Ende der 80er-Jahre gepflanzt worden. Sie hätten sich aber nicht richtig entwickelt. „Sie waren krank und hatten einen untypischen Wuchs“, heißt es von der Verwaltung auf Anfrage der Redaktion. Des Weiteren sei die Unterbepflanzung in keinem guten Zustand gewesen.

„Baumscheibensanierung“

„Die Baumscheibe wird nun saniert. Das heißt, dass der Boden ausgekoffert und durch neue Pflanzerde ersetzt wird“, teilte das Büro der Bürgermeisterin mit. In der Baumscheibe werde eine „undurchwurzelbare“ Folie eingebaut. In der neuen Pflanzperiode – November 2018 bis März 2019 - werde die Bepflanzung erneuert. Vorgesehen sind laut Stadtverwaltung Hainbuchen als Hochstamm. Darunter werde Rasen eingesät. Das Vorgehen ist laut Verwaltung mit einer Anliegerin abgestimmt, die die Stadt als Patin habe gewinnen können. Die Dame werde nach Fertigstellung der Baumscheibe die Pflege des Beets übernehmen.

Baumschutzsatzung

Es ist davon auszugehen, dass diese „außerplanmäßig Baumscheibensanierung“ von der UWG-Fraktion ins Feld geführt wird, wenn es in der Ratssitzung am Donnerstag, 17. Mai, um die mögliche Einführung einer Baumschutzsatzung in Ahaus gehen sollte. Die UWG möchte, dass der Rat über das Thema diskutiert. Die UWG ist der Meinung, dass in Ahaus zu oft und zu schnell alter Baumbestand gefällt werde. Vor allem werde laut UWG von der Verwaltung suggeriert, dass viele der Bäume „krank“ seien.

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