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Oldtimer auf dem Großglockner

Tour führt in den Motorrad-Himmel

AHAUS. Ein ehrgeiziges Ziel haben sich die beiden Oldtimer-Fans Karl und Robert Jungkamp für ihren heute startenden Österreich-Urlaub gestellt. Sie wollen mit drei Oldtimern in den Motorrad-Himmel.

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Karl und Robert Jungkamp starten heute zu einer besonderen Ausfahrt mit ihren drei Oldtimern.

Der Kadett City aus 1975 wurde vor einigen Jahren mit viel Aufwand restauriert.

Karl Jungkamp sollte eigentlich mit der alten NSU auf den Großglockner, doch dafür fehlt ein Ersatzteil.

Der Anhänger ist am Kadett-City und die Motorrad-Oldtimer stehen auf dem Anhänger. Vor der am Donnerstag startenden Tour prüft Robert Jungkamp die Spanngurte.

So wird die 48 Kilometer lange Hochalpenstraße am Großglockner auch genannt. Der höchste Gipfel der Alpenrepublik ist 3798 Meter hoch. Auf der nur etwa sechs Monate im Jahr geöffneten Gebirgsstraße - dann liegt hoher Schnee - erwartet die beiden Ahauser mit 36 Kehren, bei einem Höhenanstieg bis auf 2 504 Meter, ein Natur- und Fahrerlebnis der besonderen Art.

Doch damit nicht genug. Karl Jungkamp (56) - Verkaufsberater eines Autohauses in Osterwick - fährt die 900 Kilometer bis Bruck, dem Ausgangspunkt der Straße, zusammen mit seinem Sohn Robert (22) mit einem Oldtimer-Gespann. Vorneweg der Opel Kadett City (52 PS) von Robert. Baujahr 1975 und damit einer der ersten dieser relativ selten gebauten Coupe-Reihe des Opel-Erfolgsmodells.Eskorten-Fuhrpark Auf dem Anhänger stehen eine BMW R27 aus dem Jahr 1964 und eine Moto Guzzi Falcone von 1970. Letztere ist ein ganz besonderes Modell. Die Behördenausführung mit Einzelsitz gehörte früher zum Eskorten-Fuhrpark der niederländischen Polizei und war dazu bestimmt, Begleitschutz für die Königin zu fahren.

Damit starten Karl und Josef Jungkamp heute vom Depenbrockskamp aus in Richtung Alpenrepublik. Der vor vier Jahren mit viel Aufwand restaurierte Kadett (Robert Jungkamp: "Der hatte relativ viel Rost".) erhielt vorher eigens eine neue Wasserpumpe, einen neuen Keilriemen und die Ventile wurden eingestellt.Kleinigkeiten Doch Karl Jungkamp, der auch Vorsitzender des Ahauser Automobilclubs (ACA) ist, weiß aus Erfahrung: "Es sind oft die Kleinigkeiten", die auf so einer Tour dann zum großen Problem werden können. Davon geht Jungkamp aber auch bei den betagten Motorrädern nicht aus. Die wurden natürlich für die Tour technisch gewartet und hier und da wurde etwas erneuert.

Dennoch: Im Handgepäck hat Jungkamp "für alle Fälle eine Plus-Mitgliedskarte des ADAC". Die will er natürlich am liebsten nicht benutzten. Er hat daher das ein oder andere kleinere Ersatzteil im Kofferraum des Oldtimers deponiert.

Der Aufstieg auf den Großglockner ist für alle drei Fahrzeuge sicher eine große Herausforderung. Doch Karl Jungkamp sieht mögliche Probleme eher bei der Abfahrt ins Tal: "Halten die Bremsen" der betagten Fahrzeuge?".

Diese Frage können die Jungkamps spätestens am Wochenende beantworten, wenn sie mit dem City-Kadett und einen Tag später mit den Motorrädern auf dem Berg waren.

 

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Karl und Robert Jungkamp starten heute zu einer besonderen Ausfahrt mit ihren drei Oldtimern.

Der Kadett City aus 1975 wurde vor einigen Jahren mit viel Aufwand restauriert.

Karl Jungkamp sollte eigentlich mit der alten NSU auf den Großglockner, doch dafür fehlt ein Ersatzteil.

Der Anhänger ist am Kadett-City und die Motorrad-Oldtimer stehen auf dem Anhänger. Vor der am Donnerstag startenden Tour prüft Robert Jungkamp die Spanngurte.

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