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"Wir sind dann mal weg"

Ahaus 17 Abiturientinnen und Abiturienten des Berufskollegs Lise Meitner haben sich doppelt fürs Leben qualifiziert - neben der Allgemeinen Hochschulreife erlangten sie den Theorieteil des Berufsabschlusses zum Erzieher.

Dieser besondere Tag wurde im Fürstensaal des Schlosses Ahaus in einer feierlichen Abschlussfeier gebührend gewürdigt.

Die Abiturientia begann ihre Abschlussfeier mit einem Gottesdienst unter dem Motto "Wir sind dann mal weg" und dem Symbol der Jakobsmuschel. Hier konnten von der wachsenden Perle in der Muschel als heranreifende Persönlichkeit bis hin zum Allzweckwerkzeug Muschel und dem vermittelten Handwerkszeug für den Erzieherberuf viele Parallelen zum Bildungsgang Allgemeine Hochschulreife/Erzieher hergestellt werden.

Die Schulleiterin Michaele Grote begrüßt herzlich die Abiturientinnen und Abiturenten mit ihren Familien und Freunden.

"Himmlische Gefühle"

Bezugnehmend auf die Erfahrungen des Entertainers Hape Kerkeling, der mit Beendigung seines Pilgerweges in Santiago de Compostela seine Gefühle mit dem Erreichen der Himmelspforte vergleicht, empfinde sicherlich so mancher Absolvent an diesem Tag ähnlich himmlische Gefühle, so Grote. Für die Zukunft gab sie das Bild des "Himmelstürmers" mit auf den Weg. "Es geht im Leben darum, ausbalanciert zu sein. Ich wünsche ihnen für die neue Wegstrecke Zielorientierung und auch Wegorientierung - halten Sie auch mal inne und schauen Sie nach rechts und links!" so der Appell der Schulleiterin.

Die Klassenlehrerin Margret Enste zog in ihrer "Last Lecture" Bilanz und erinnerte mit mathematischen Überlegungen an Hoch- und Tiefpunkte und so manchen Wendepunkt der Oberstufe.

Reise durch die Bildung

Für einen feierlichen und zugleich fröhlichen Rahmen sorgten die Musiklehrer Hiltrut Erning, Josef Gebker und Friedrich Gregory mit gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Jahrgangsstufen.

Die beiden Absolventinnen Rebecca Gerdemann und Marita Schmaloer beschrieben die zurückliegende Zeit als eine Pauschalreise durch die Bildungslandschaft - alles inklusive.

Für besondere Leistungen wurden Sabrina Böyer und Lisa Krafeld geehrt.

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