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Proberäume bleiben vorerst

Ein Nachfolger wird wieder gesucht

Die Mieter der Wartburgstraße 69 dürfen hoffen. Der potenzielle Käufer des Gebäudes hat keine Baugenehmigung erhalten. Jetzt startet die Suche nach einem Interessenten in eine neue Runde.

Ein Nachfolger wird wieder gesucht

Im Gebäude an der Wartburgstraße 69 proben nicht nur 60 Bands, es beherbergt auch eine Musikschule. Foto: Anna-Lena Roderfeld

In den Proberäumen im ehemaligen Industriegebäude an der Wartbugstraße 69 bleibt vorerst alles beim Alten. Das teilte uns Eigentümer Dieter Trudewig jetzt mit. Zum Hintergrund:

1998 kaufte Trudewig das Gebäude, in dem er schon vorher mit seiner Firma Ferroinspect tätig gewesen war, von der Firma Klöckner. Bereits seit Ende der 80er Jahre nutzen Bands Proberäume im Gebäude, nach und nach wurden es immer mehr. Im Jahr 2016 kam dann der Vertrag mit der Investorenfirma Schoof. Dieser hatte eine aufschiebbare Wirkung, das heißt, dass erst nach dem Stichtag 31. März 2018 endgültig über den Fortbestand der Proberäume entschieden wurde.

Bisher hat keine Partei gekündigt

Endgültig entschieden ist heute, wie Trudewig mitteilt, aber immer noch nichts. Keine der beiden Parteien habe den Vertrag bisher gekündigt. Voraussichtlich bleibe trotzdem erst mal alles beim Alten, denn die Firma Schoof habe keine Baugenehmigung für ihren geplanten Discounter erhalten.

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Auf Anfrage bei der Stadtpressestelle, nach dem Grund für das Versagen der Baugenehmigung, teilt diese mit, es sei ein offenes Baugenehmigungsverfahren, zu dem sich die Stadtverwaltung aus Datenschützgründen nicht äußern dürfe. Trudewig erläutert dagegen, dass die Firma Schoof gegen den Beschluss klagen könne. Eine endgültige Entscheidung würde so jedoch erst in weiteren zwei Jahren getroffen, also 2020. Für Trudewig keine Alternative: „Wir waren im Glauben, dass die Übernahme durch Schoof klappt. Aktuell suchen wir wieder nach einem Nachfolger.“

Zwei potenzielle Nachfolger

Zwei potenzielle Investoren habe er an der Hand, einer von beiden werde in der nächsten Zeit zu einem Gespräch vorbeikommen. Trotzdem freue er sich über jeden potenziellen Interessenten. Voraussetzung: das Gebäude soll weiter geführt werden wie bisher. Sprich, die 60 Bands und vier Firmen sollen auch weiterhin ein Dach über dem Kopf haben.

„Wir geben hier über 300 Jugendlichen Raum sich zu treffen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, sagt er. Die würden, sollte der Ist-Zustand nicht bebehalten werden, auf der Straße stehen.

Alternativen zum Gebäude hatte die Stadt im vergangenen Jahr umfangreich geprüft — ohne Ergebnis. Besonders aus diesem Grund hofft Trudewig auch auf Unterstützung seitens der Stadt.

Und falls sich kein Käufer findet? Dann geht es erst mal so weiter wie bisher, sagt Trudewig.

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