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Ickern: Untersuchte Erde wird abtransportiert

ICKERN Seit gut einem Jahr arbeiten die Archäologen auf der Fläche des zukünftigen Hochwasserrückhaltebeckens zwischen Mengede und Ickern. Doch damit die archäologischen Arbeiten weitergehen können, muss ein Teil des bereits archäologisch geprüften Bodens jetzt abtransportiert werden.

Ickern: Untersuchte Erde wird abtransportiert

Der archäologisch durchforschte Boden wird jetzt abtransportiert.

Runde 7000 Kubikmeter Boden werden dazu ab Anfang der kommenden Woche abgefahren. Der Abtransport erfolgt von der Rittershofer Straße über den Birkenweg in die Siegenstraße, von dort aus in die Groppenbrucher Straße und mündet dann auf die L 609, die Emscher-Allee. Die Transporte werden voraussichtlich drei Wochen dauern.

Siedlungsspuren

Bereits im Rahmen der Planungen für das Hochwasserrückhaltebecken stieß die Emschergenossenschaft auf erste Hinweise für Siedlungsspuren und zog das Westfälische Museum für Archäologie als zuständige Behörde hinzu. Nach verschiedenen Voruntersuchungen und ersten Suchschnitten bestätigte sich der Anfangsverdacht auf ein Bodendenkmal, der eine ausführliche archäologische Untersuchung erforderlich macht.

Aus der römischen Kaiserzeit, genauer aus der Zeit vom 1. bis 4. Jahrhundert nach Christi wurden mehrere Grundrisse von bis zu 25 Meter langen in Holzbauweise errichteten Wohnstallhäuser gefunden. Aufgrund der Erhaltungsbedingungen ist das Holz der Pfosten jedoch vergangen und übrig geblieben sind nur noch dunkle Standspuren im Boden.

Einblick in das Alltagsleben

Neben den Gebäuden ließen sich auch zugehörige Speicherbauten und umgebende Zaunelemente nachweisen. Zahlreiche Scherben-Funde von Keramikgefäßen, aber u.a. auch gefundene Webgewichte, ein Mühlsteinfragment und Eisenschlacke geben einen Einblick in das Alltagsleben der einheimischen Bevölkerung an der Emscher. Die Grabungen werden den Forschern Aufschluss über das Leben längst vergangener Tage geben.

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