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Jimmy Thimm: „Haben glänzende Arbeit geleistet"

CASTROP-RAUXEL Die Spvg Schwerin hat den Aufstieg in die Fußball-Landesliga geschafft. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit Kapitän Jimmy Thimm über die erfolgreiche Saison und über seine eigene Zukunft beim Bochumer Verbandsligisten Vorwärts Kornharpen.

Jimmy Thimm: „Haben glänzende Arbeit geleistet"

Kapitän Jimmy Thimm.

Herr Thimm, warum verlassen Sie Schwerin in Richtung Kornharpen? Thimm: Ich habe bislang fast ausschließlich für Schwerin gespielt und suche eine neue sportliche Herausforderung. Kornharpen hat mir ein Angebot gemacht, nachdem sie mich einige Male beobachtet hatten. Ich habe in Schwerin zunächst Rücksprache mit der Vereinsführung und Trainer Helmut Schulz gehalten. Sie haben meinen Weggang zwar bedauert, mir aber auch volle Unterstützung gegeben.Seit wann stand Ihr Weggang endgültig fest?Thimm: Am Dienstag vor dem letzten Spieltag habe ich den Vertrag in Kornharpen unterschrieben. Meine Schweriner Mannschaftskollegen habe ich überwiegend allerdings erst nach der Partie gegen Huckarde informiert. Ich wollte keine unnötige Unruhe ins Team bringen.Welche Rolle spielte Ihr früherer Teamkollege Sebastian Janas, der ebenfalls für Kornharpen aufläuft?Thimm: Ich freue mich darauf, wieder mit Sebastian zusammen zu spielen. Wir kennen uns aus vielen gemeinsamen Jahren bei der Spvg und in der Kreisauswahl. Ob er eine aktive Rolle bei meiner Verpflichtung gespielt hat, ist mir nicht bekannt.Wie haben die Teamkollegen reagiert?Thimm: Die meisten waren sehr überrascht, einige Spieler wie Thorben Firch oder Simon Rast sogar fast schockiert. Im Lauf der Feierlichkeiten nach der Partie hat die Mannschaft mich dann aber mit Sprechchören gefeiert. Viele haben mir Glück gewünscht, was mich sehr gefreut hat. Unsere offizielle Meisterfeier am Samstag werde ich sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge bestreiten, weil es für mich ja auch eine Abschiedsfeier ist.Wie haben Sie den entscheidenden 5:1-Sieg gegen Westfalia Huckarde erlebt?Thimm: Spätestens, nachdem wir vor der Pause noch den Ausgleich geschafft hatten, war ich davon überzeugt, dass uns an diesem Tag keiner mehr schlagen kann.Was hat aus Ihrer Sicht den Ausschlag für die erfolgreiche Saison gegeben?Thimm: Trainer Helmut Schulz kam mit dieser jungen Mannschaft sehr gut klar. Es gab am Anfang sehr viele kritische Stimmen aus dem Umfeld gegen ihn, wegen seiner angeblichen fehlenden Erfahrung mit Seniorenmannschaft und seiner mitunter ungewöhnlichen Trainingsmethoden. Aber letztlich muss wohl jeder zugeben: Wenn eine Mannschaft ab dem zehnten Spieltag ununterbrochen auf Platz eins steht und am Ende aufsteigt, hat der Trainer offensichtlich glänzende Arbeit geleistet.Was haben Sie sich für die neue Saison in Kornharpen vorgenommen?Thimm: Ich will mich dort etablieren und möglichst von Beginn an unter die ersten Elf kommen. Das muss mein Anspruch sein, ansonsten dürfte ich solch einen Vereinswechsel gar nicht erst anstreben.

Zur Person Jimmy Thimm, 24, führte das Team der Spvg Schwerin als Kapitän zur Bezirksliga-Meisterschaft. Der gebürtige Deininghausener, der heute in Schwerin lebt, begann bei den F-Junioren von Wacker Castrop mit dem Fußballspielen und wechselte nach einem Jahr zur Spvg Schwerin. Den „Blau-Gelben“ ist er seitdem bis auf ein zweijähriges Intermezzo bei den A-Junioren des FC 96 Recklinghausen, treu geblieben. In der kommenden Spielzeit läuft Thimm, der als Lokführer für die Deutsche Bahn arbeitet, für den Verbandsligisten Vorwärts Kornharpen auf.

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