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Lambertuskirche bekommt neuen kleinen Kirchturm

Millimeterarbeit 35 Meter über der Castroper Altstadt

Castrop Ein riesiger Autokran, viele Schaulustige aus der Gemeinde und eine zweiteilige Holzkonstruktion: St. Lambertus hat einen neuen kleinen Kirchturm bekommen. Wir haben uns das vom Boden aus und vom Balkon in 43 Metern Höhe über der Castroper Altstadt angesehen.

Millimeterarbeit 35 Meter über der Castroper Altstadt

Der erste Teil des kleinen Turms wird am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr aufs lange Kirchdach aufgesetzt. Foto: Tobias Weckenbrock

Die Kirche St. Lambertus Castrop hat am Mittwochmorgen einen neuen Dachreiter bekommen. Der alte kleine Turm auf dem Dachfirst des Hauptschiffs war marode und ist durch einen neuen ersetzt worden. In etwa 35 Metern Höhe über den Dächern der Altstadt war das für die Zimmermänner Millimeterarbeit.

Auch eine Glocke wird bald eingebaut

Mit zwei Lastwagen wurden die zwei großen Holzteile des neuen Turms geliefert: ein Tragewerk und eine rund fünf Meter hohe Dachspitze aus Holz, die erst an Ort und Stelle in den kommenden Wochen mit Kupferblechen beschlagen werden. Danach wird noch eine Wandlungsglocke eingebaut, die künftig zum Hochfest im Gottesdienst – eben bei der Wandlung von Wein zu Christi Blut und Brot zu Christi Leib – geschlagen werden soll.

Die Arbeit am Mittwochmorgen gestaltete sich nicht ganz so einfach. Mit einem großen Autokran, der an der Marktfrau am Biesenkamp aufgestellt war, wurden die beiden Bauteile des Dachreiters und ein Kreuz für die Dachspitze über einen 40 Meter langen Ausleger nacheinander hochgezogen und auf dem Dach von vier Zimmermännern in Empfang genommen. Langsam musste es dabei gehen, denn das Türmchen musste passgenau auf die im Dachstuhl verbauten Träger aufgesetzt werden. Dazu waren der Kranfahrer am Boden und ein Handwerker auf dem Gerüst auf dem Kirchdach in Funkkontakt.

St. Lambertus bekommt neuen Dachreiter-Turm

Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Winfried Grohsmann, Pfarrer des Pastoralverbundes Süd, freut sich: Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Winfried Grohsmann, Pfarrer des Pastoralverbundes Süd, freut sich: Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Mehrere Lastwagen und ein Autokran mitsamt Sperrfahrzeugen kamen am Mittwochmorgen in die Altstadt, um den neuen Kirchturm-Dachreiter anzuliefern und ihn anschließend auf das Hauptschiff der großen Kirche zu heben.
Pastor Winfried Grohsmann bestaunt die Kirchturmspitze des kleinen Turms, den man als Dachreiter bezeichnet.
Ab nach oben: 148 Stufen führen herauf zum Balkon von St. Lambertus auf 43 Metern Höhe.
Auf dem Weg nach oben im Turm kommt man am Glockenstuhl mit den vier Glocken vorbei.
Auf dem Weg nach oben im Turm kommt man am Glockenstuhl mit den vier Glocken vorbei.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Viele Schaulustige aus der Gemeinde St. Lambertus schauten sich das Spektakel vom Boden oder vom Balkon des Kirchturms auf 43 Metern Höhe an. Rainer Zurmühlen vom Kirchenvorstand hielt das auf Fotos und im Video fest.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Viele Schaulustige aus der Gemeinde St. Lambertus schauten sich das Spektakel vom Boden oder vom Balkon des Kirchturms auf 43 Metern Höhe an.
Der erste Teil des kleinen Turms wird aufs Dach aufgesetzt.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans. Sie wurde dann aber noch mal demontiert und stand gegen 13 Uhr dann endgültig auf dem Kirchdach.
Gegen 9 Uhr hing
 die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Redakteur Tobias Weckenbrock bei der Arbeit: Von den Redaktionsräumen aus waren die Bauarbeiten auch zu sehen.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Gegen 9 Uhr hing die neue Kirchturmspitze über den Dächern der Altstadt am Ausleger des Autokrans.
Zwilllinge? Es sieht fast so aus, als sei der Dachreiter von St. Lambertus ein Bruder von der Kirchturmspitze der Lutherkirche nebenan.
Zwilllinge? Es sieht fast so aus, als sei der Dachreiter von St. Lambertus ein Bruder von der Kirchturmspitze der Lutherkirche nebenan.
Zwilllinge? Es sieht fast so aus, als sei der Dachreiter von St. Lambertus ein Bruder von der Kirchturmspitze der Lutherkirche nebenan.
Der Beschlag mit Kupferblech ist noch nicht komplett. Die Restarbeiten am Dachreiter erfolgen oben auf dem Dach.
Die Dachreiter-Kirchturmspitze schwebt am langen Ausleger des Autokrans ein. Er wurde gegen Mittag erst auf das Hauptschiff gesetzt.
Bei 14 Grad und unter wolkenverhangenem Himmel kamen die Zuschauer vom Balkon des Lambertus-Glocklenturms auf ihre Kosten. Das Licht bot tolle Anblicke über die Altstadt.

Beim ersten Bauteil hakte es auch gleich, wie einige Gemeindemitglieder vom Balkon des großen Kirchturms aus, 148 Stufen und etwa 43 Meter über dem Boden, beobachten konnten: Die Konstruktion stand erst schief auf den Trägern, verhakte sich dann auch noch leicht. Mit Hämmern, Sägen und anderen Passungsarbeiten war das erste Bauteil nach etwa einer Stunde befestigt. Danach kam die Kirchturmspitze an den Haken des Autokrans, baumelte gegen 9.15 Uhr über dem Kirchdach.

Witterungs- und Sturmschäden machten neues Dach erforderlich

Am kleinen Turm auf dem Hauptschiff des Kirchgebäudes von 1891 wurden im Zuge der Sanierungsarbeiten am Kirchdach ebenfalls starke Witterungsschäden festgestellt. „Wir konnten von Glück reden“, sagte Kirchenvorstandsmitglied Klaus Schuchardt am Mittwoch, „dass er nicht bei einem Sturm heruntergefegt wurde.“ Die Dachsanierung ist für St. Lambertus und das Erzbistum Paderborn ein Millionenprojekt. Es könnte sein, dass bald auch das Dach des alten Kirchbaus, heute das Seitenschiff, saniert werden muss.

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  • Die „neue“ Kirche ist über 125 Jahre alt. Die noch ältere, kleinere Kirche, ist als Nordschiff in das Gebäude integriert.
  • Der Kirchturm ist 60 Meter hoch, das gesamte Gebäude hat eine Länge von 61 Metern. An der Westseite ist die Kirche 22,5 Meter breit, an der Ostseite 29 Meter.
  • Die Kirche besteht aus Ruhrsandstein.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurden nahezu alle Fenster der Kirche durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört und die Kirchenbänke durch Granatsplitter beschädigt.
  • Bei einem Sturm im Jahr 2015 wurde das Kirchdach beschädigt. In den vergangenen anderthalb Jahren wurde es komplett saniert und neu verkleidet. Das Erzbistum leistete einen Förderbeitrag zum Millionenbetrag, den die Kirche insgesamt zahlt.

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