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Asphalt in Dorf Rauxel schmilzt

Salzwasser gegen Asphaltschmelze auf Wilhelmstraße

Dorf Rauxel Der Asphalt an der Wilhelmstraße wird wieder weich und schmilzt. Eine allzu bekannte Situation, das bei großer Hitze jedes Jahr besteht. Der EUV-Stadtbetrieb hat das Problem auf dem Schirm und kühlt die Straßenoberfläche mit Salzlake.

Salzwasser gegen Asphaltschmelze auf Wilhelmstraße

Der EUV kühlte den Asphalt am Mittwochmorgen mit Salzlake. Foto: Detlef Reduth

Die hohen Temperaturen bringen nicht nur die Menschen zum schwitzen. Auch der Asphalt auf der Wilhelmstraße und der Unteren Bergstraße wird bei der hochsommerlichen Hitze wieder weich und schmilzt. Ein Bild mit dadurch verschmutzten Reifen tauchte am Dienstag in der Facebook-Gruppe „Du bist Castroper wenn...“ auf.

Unabhängig davon habe man diese Problematik auf dem Schirm, sagt Michael Werner, Vorstandsvorsitzender des EUV am Mittwoch auf Anfrage. Da hatten die Straßenmeister ihre morgendliche Kontrolle gerade abgeschlossen. Die Diagnose: „Auf Höhe der Wilhelmschule glänzt die Oberfläche auf einem kleinen Stück“, so Werner. Bei den momentanen Temperaturen erhitzen sich Straßenoberflächen auf 55 bis 60 Grad. Diese Temperaturen seien für jede Straße eine große Belastung, so Werner. „Das gab es auch schon auf der A42.“

Salzlake soll Straßenbelag abkühlen

Um weiteres Schmelzen zu verhindern, spritzte der EUV-Stadtbetrieb am Mittwochvormittag Wasser und Salz auf die Straße. „Das finde ich klasse, dass hier nun vorbeugend etwas getan wird“, sagte Anwohner Detlef Reduth am Mittwoch. „Herr Werth-von Kampen sagte im Vorjahr, er habe das auf dem Radar. Nun hat er Wort gehalten“, so Reduth.

Zu zweifelhafter Berühmtheit schaffte es der schmelzende Straßenbelag bereits in den vergangenen Jahren. Zuletzt im Juni 2017. Thorsten Werth-von Kampen vom EUV-Stadtbetrieb erklärte damals: „Das Material, das vor drei Jahren aufgetragen wurde, deckt Risse ab. Der Angriff auf die Straße wird etwas gemindert. Aber das ist keine Erneuerung, keine vernünftige Instandsetzung.“ Die Hoffnung sei wegen der guten Erfahrungen mit dem Verfahren in den vergangenen 10 bis 15 Jahren gewesen, dass diese Art der Aufbereitung 8 bis 10 Jahre hält. „Das hat sie in manchen Stadtteilen auch, aber es funktioniert nicht überall“, sagte der EUV-Vize.

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