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Stadtteilgespräch: Grünes Band zur blauen Emscher

Ickern Wäre die Beteiligung am Stadtteilgespräch Gradmesser für die Zufriedenheit der Ickerner mit ihrem Stadtteil, müsste im Norden alles glänzen.

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  Bei der Rückkehr des Zukunftsprojekts Montagabend in der Franz-Hillebrand-Hauptschule stellten sich nur wenige Bürger ein, um zusammen mit dem Bereich Stadtentwicklung Bilanz zu ziehen, was sich binnen drei Jahren seit der ersten Stadtteilrunde in Sachen Neuaufstellung des Flächennutzungsplans getan hat.

Eine Menge, verdeutlichte der Bereichsleiter Stadtplanung Martin Oldengott. Das Parkbad glänzt wieder, der Heier-Neubau auf dem Markt mit dem ersehnten Vollsortimenter "Redeka" steht vor dem ersten Spatenstich, der Mittelstandspark Ost wird entwickelt, der Emscher-Umbau verheißt neue Wohnqualität, die Privatisierung der Aapwiesen ist zu einem Drittel erfolgt, das Gewerbegebiet Ickern 1/2 fast 100 Prozent mit demnächst 600 Arbeitsplätzen belegt.

"Erbarmungswürdige" Bürgersteige

Gleichwohl gibt es noch zu beackernde Themen, wie Klaus-Dieter Tesch vom Verein "Menschen an der Emscher",Werberingchef Detlef Kipar und Agora-Leiter Thorsten Schnelle im Gespräch mit den Ickernern und RN-Redakteurin Ilse-Marie Schlehenkamp vedeutlichten. Die Bürgersteige in der City sind erbarmungswürdig, das Parken an der Ickerner Straße könnte verbessert werden, der Wochenmarkt attraktiviert, der Kreisel Ickerner-/Vinckestraße/In der Wanne hängt von der Finanzkraft des Landesbetriebs Straßenbau ab.

Tesch brach eine Lanze für ein grünes Band zur blauen Emscher - freundlich gestaltete Zuwegungen mit Verweilcharakter. Zukunftsmusik ist auch Seniorenwohnen, angedacht hinter dem Lummerland-Neubau, oder ein Weihnachtsmarkt womöglich in Zusammenarbeit von Cityring und Agora. Sämtliche Anregungen hat die Stadt notiert. Die Ickerner wollen dran bleiben. Das nächste Stadtteilgespräch ist am 12. August in Merklinde.

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