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Taubenringe: Matthias Grosche belegt dritten Platz bei Landeswettbewerb

CASTROP-RAUXEL Vom Taubenring zum Schmuckring, vom Ringträger zum Kulturträger – diese Philosophie steckt hinter vier "Kulturtaubenringen", die Matthias Grosche als Souvenirs für die Kulturhauptstadt 2010 entworfen hat. Jetzt wurder er dafür vom NRW-Wirtschaftsministerium ausgezeichnet.

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Die Kulturtaubenringe sind nach dem Vorbild eines Taubenrings aus dem Jahr 1907 entstanden.

Matthias Grosche hat mit seinen Taubenringen den dritten Platz beim Wettbewerb RuhrDiamant gemacht. Wer im Rahmen von 2010 einen Kulturtaubening kauft, bekommt auch einen Eigentumsausweis.

Über den Wettbewerb "RuhrDiamant" sollten qualitativ hochwertige Produkte mit Bezug auf das Ruhrgebiet gefunden werden, die 2010 an Touristen und Einheimische an den Standorten Gasometer, Henrichshütte, Zeche Zollern und Zeche Zollverein verkauft werden.

Als Matthias Grosche die Wettbewerbsausschreibung vor zwei Monaten las, kam ihm sofort die Idee, sich zu beteiligen. Das Galeriehaus Grosche hatte schon im vergangenen Jahr Pläne für ein "2010"-Projekt mit Taubenzüchtern und Künstlerin Ursula Commandeur vorgestellt. Was lag also näher, als bei Tauben und ihren Züchtern anzusetzen?

"Tauben sind die Rennpferde des kleinen Mannes, der kleine Mann ist der Diamant des Ruhrgebiets", spielt der Schmuckgestalter und Goldschmiedemeister auf den Titel des Wettbewerbs an. Bei der Ideensuche hat Matthias Grosche das Wort Taubenring im Internet gegoogelt und ist auf das Foto eines Exemplares aus dem Jahr 1907 gestoßen.

Sehenswürdigkeiten auf Sterling-Silber Dieses wiederum benutzte er als Vorlage beim Entwurf seiner 20 Gramm schweren Kulturtaubenringe aus echtem Sterling-Silber. So gibt es entsprechend der vier Verkaufsorte vier unterschiedliche Ringe, die das Emblem ihrer jeweiligen Sehenswürdigkeit tragen. Vier gekrönte Tauben und der Hinweis auf Ruhr 2010 komplettieren das Design. "Die Krone habe ich von dem alten Taubenring übernommen, da Tauben gewissermaßen die Königinnen ihrer Taubenväter sind", erklärt Matthias Grosche, der gestern auf der Zeche Zollverein mit dem dritten Platz in der Kategorie Manufaktur ausgezeichnet wurde.

Seine vier Ringe – drei hat er erst am Wochenende fertiggestellt – gehen nun auf Wanderschaft und werden an ihren Bestimmungsorten ausgestellt. Wann Matthias Grosche in die Massenproduktion geht, kann er noch nicht absehen. Bisher wurde nicht verkündet, wie viele Ringe insgesamt gebraucht werden. Für die potenziellen Käufer, die einen Preis von unter 80 Euro zahlen müssen, hat sich der Goldschmied etwas Besonderes einfallen lassen: jeder Käufer bekommt – wie Züchter es für ihre Tauben haben – einen Eigentumsausweis für "Ringzüchter".

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Die Kulturtaubenringe sind nach dem Vorbild eines Taubenrings aus dem Jahr 1907 entstanden.

Matthias Grosche hat mit seinen Taubenringen den dritten Platz beim Wettbewerb RuhrDiamant gemacht. Wer im Rahmen von 2010 einen Kulturtaubening kauft, bekommt auch einen Eigentumsausweis.

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