Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Altschermbecker Leben in einem Buch

SCHERMBECK Was für eine Fleißarbeit, was für eine umfassende Recherche, die Hermann Ostrop für sein neues Buch „Früher in Altschermbeck“ betrieben hat.

Altschermbecker Leben in  einem Buch

Ulrich Bussing, Reinhard Hofacker (Sparkasse Wesel), Hermann Ostrop (Autor), Martina Mertens (Zweigstellen-Leiterin Schermbeck) und Bürgermeister Grüter präsentieren das Buch. RN-Foto

228 Seiten stark ist der Band über das Leben in der früheren Landgemeinde mit ihren Bauernschaften Rüste, Buschhausen, Uefte und Emmelkamp, 340 Fotos illustrieren das Alltags-Leben der Menschen. Fotos von Handwerkern und Bauern, von Höfen und Feldern, von Häusern und deren Interieur. Vorfinanziert hat das Ganze die Verbands-Sparkasse Wesel, deren langjähriger Schermbecker Geschäftsstellen Hermann Ostrop bis zu seiner Pensionierung war. Vorstandsvorsitzender Ulrich Bussing erinnerte gestern daran, mit wie viel Hartnäckigkeit und Engagement der Autor sich schon zu seinen Zeiten als Banker für die Aufarbeitung der Schermbecker Lokalhistorie eingesetzt habe. „Das ist immerhin schon sein achtes Buch in den vergangenen zwanzig Jahren.“

Strenge Sitzordnung in Altschermbecker Kirche

Besonders fasziniert, so erzählte Ulrich Bussing, habe ihn das Kapitel über die Sitzordnung in der Altschermbecker Kirche. „Da wird ausführlich aufgelistet, wo genau welche Familie gesessen hat, wie viel sie für den Platz bezahlt hat.“ Das Buch ist aber auch eine detailreiche Quelle für die Familienforscher. Denn die Kirchenbücher beginnen erst ab 1680, Hermann Ostrop indes hat in noch älteren Quellen gewühlt und dabei viele Namen zu Tage fördern können. Im Landesarchiv hat der der Ruheständler Einblick genommen in Steuerlisten, die bereits im Jahre 1372 angelegt worden waren. Interessant dabei ist, dass dort Namen genannt werden, die heute noch gebräuchlich sind, wie Schetter oder Dalhuis (Dahlhaus). Und auch ein weiterer bekannter Altschermbecker Name taucht an mehreren Stelle auf: Grüter.

Buch gleich als Geschenk mitgenommen

Dies freute natürlich den Grüter-Spross Ernst-Christoph, der gestern in seiner Funktion als Bürgermeister der Buchvorstellung beiwohnte. Ein Exemplar der heimatkundlichen Schrift nahm der Bürgermeister gleich mit zu seinem nächsten offiziellen Termin: Er durfte gestern einem Altschermbecker Bürger zu dessen 90. Geburtstag gratulieren. „Da habe ich doch gleich ein schönes Geschenk für ihn.“  

Das Buch ist in einer Auflage von 500 Exemplaren erschienenen, kostet 15 Euro und ist ab sofort in den beiden Schermbecker Sparkassen-Zweigstellen erhältlich.

 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Prozess um versuchten Mord in Dorsten

Pärchen wollte 17-Jährige umbringen

Dorsten/Essen Einem Dorstener Pärchen (20 und 27) wird ab 26. Februar der Prozess gemacht. Die beiden sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Sie sollen eine 17-Jährige mit einem Messer attackiert haben.mehr...

Dorsten Zum ersten Mal hat ein Anwohner in Dorsten eine Tempo-Messtafel gekauft. Sie mahnt nun dauerhaft Raser vor seiner Haustür. Die Gründe erklärt der Familienvater im Video. Das Beispiel könnte Schule machen, hofft der Bürgermeister.mehr...

Hardt Die Kinder der Pestalozzischule haben sich am Dienstag bis nach Afrika getrommelt. Der Trommelzauber war zu Gast an der Grundschule. DJ Dr. Fofo nahm die Kinder dabei mit auf eine Fantasiereise. Viele Fotos und ein Video gibt es bei uns. mehr...

Geständnis im „Voodoo-Prozess“

Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt

Dorsten/Selm/Castrop-Rauxel Im „Voodoo-Prozess“ um Menschenhandel und Ausbeutung in Bordellen in Castrop-Rauxel und Umgebung geht es jetzt auch um illegale Schwangerschaftsabbrüche. Einer der Hauptangeklagten hat zugegeben, Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt zu haben.mehr...

Viele Erkältete in Hausarztpraxen

Mehr Grippepatienten als vor einigen Wochen

Dorsten In Büros und Schulklassen schnieft und hustet es in allen Ecken – es ist Erkältungszeit. Und auch an Grippe sind in den vergangenen Wochen einige Dorstener erkrankt.mehr...

Dorsten Die Buslinie SB 26 von Barkenberg nach Marl ist auch gleichzeitig die Buslinie SB 27 von Marl nach Herten. Ein Fahrzeug, zwei Routen. Das hat Folgen für die Fahrgäste. Am Dienstag mussten viele Fahrgäste fast eine Stunde in der Kälte ausharren.mehr...