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Bergfest kräftig aufgemöbelt

HERVEST Bunt und vielfältig zeigte sich auch in diesem Jahr wieder das Bergfest in Hervest. Doch diesmal war so einiges ganz anders.

Bergfest kräftig aufgemöbelt

Rockten kräftig auf der Bühne auf dem Glück-Auf-Platz: die Bands am Freitagabend, die leider nur sehr wenig Zuhörer hatten.

Zahlreiche Neuerungen hielten die Veranstalter, der Schützenverein Hervest-Dorsten, die Werbegemeinschaft Hervest und die Firma „Event und Media“ für das Publikum bereit: So lockten nicht nur über 100 Stände, das traditionell abwechslungsreiche Bühnenprogramm sowie der Trödel-, Antik- und Kunsthandwerkmarkt die Besucher am Wochenende in die Glück-Auf-Straße und den Harsewinkel; auch eine Wein- und Gourmetmeile und - zum ersten Mal in Hervest - eine Kirmes freuten sich über das Interesse von Jung und Alt. Helmut Schneider aus Engelskirchen ist zum ersten Mal zum Bergfest gekommen. Mit seiner mobilen Aal- und Fischräucherei ist er ein echter Hingucker. Stolz erläutert er die liebevoll gestaltete Dekoration seines Standes: „Das sind alles Unikate, die ich teilweise selbst habe anfertigen lassen. Sie geben meiner Räucherei ein maritimes Flair. Die Lampe dort drüben habe ich aus Schottland mitgebracht.“ Schottische Spezialitäten gab es leider nicht zu bewundern, doch ansonsten stand kulinarischen Wünschen fast nichts im Wege: Ob Wein fünf verschiedener Winzer, Elsässer Flammkuchen, Crêpes, italienische Wurst- und Käsespezialitäten oder die ganz typische Bratwurst: Es gab fast nichts, was es nicht gab. Bei vollem Magen steigt man besser nicht in die Lüfte, doch wer wollte, konnte sich auch diesen Wunsch erfüllen: Entweder per Kran oder per Hubschrauber ließ sich Dorsten und vor allem Hervest von oben bewundern. Insgesamt gab es vier Rundflüge zu gewinnen.

Leider wenig Zuschauer beim Musikprogramm

Bereits am Freitag hatten „Radio Powerstation“ und „Slidin` John Trio“ die Bühne auf dem Glück-Auf-Platz gerockt. Markus Mense, bei der Stadt Dorsten für Kinder- und Jugendförderung zuständig, hatte die Bands aus Lünen nach Hervest geholt. Schade, dass nur knapp 50 Zuschauer den rockigen Hits lauschten. Ganz anders zeigte sich der Samstagabend: Bei der „Charles Dickens-Revival-Party“ mit DJ Wolfgang wurde zahlreich zu Hits der 80er-Jahre getanzt. Auch wenn im Hervester Stadtbild in diesem Jahr der ehemalige Förderturm der Zeche Fürst Leopold fehlte: Die neuen Attraktionen zeigten sich von ihrer besten Seite. Sehr zur Freude der Besucher.

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