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Beim Blumenfest in Holsterhausen war der Bär los

Besucher kauften alles, was grünte und blühte

Holsterhausen Die Veranstalter des Blumenfestes in Holsterhausen hatten Glück mit dem Wetter – in der Freiheitsstraße drängelten Tausende von Besuchern. An den Ständen wurde vor allem das gekauft, was grünte und blühte.

Besucher kauften alles, was grünte und blühte

Ein riesiges Blumen-Angebot gab es Sonntag auf der Freiheitsstraße – die Passsanten griffen gerne darauf zurück. Foto: Klein

Eingedenk des schönen warmen Wetters vor einer Woche hatte Organisator Thomas Hein eigentlich keine gute Vorahnung. „Wahrscheinlich haben sich die Leute schon längst vor unserem Holsterhausener Blumenfest in den Gartencentern und Baumärkten mit Pflanzen für ihren Garten eingedeckt“, unkte er.

Riesenerfolg

Doch weit gefehlt: Das von der Werbegemeinschaft Holsterhausen und der Agentur Interevent veranstaltete Holsterhausener Blumenfest am verkaufsoffenen Sonntag (29.) war ein Riesenerfolg für die Händler. Vor allem auf alles, was grünte und blühte, waren die Besucher wild. Die letzte Lagerware im Lkw-Anhänger des Betriebes „Toscana-Flair“ aus Herten mussten dessen Mitarbeiter deshalb schon am frühen Nachmittag auf die Freiheitsstraße packen – und da lagen noch offiziell drei Verkaufsstunden vor Blumenhändlern und Passanten.

Die Organisatoren hatten das Glück der Tüchtigen. Nachdem es vormittags doch das eine oder andere Mal geregnet hatte, schoben sich die Dorstener nachmittags zu Tausenden durch die für den Verkehr gesperrte Freiheitsstraße. Vor allem beim Hollandmarkt nahe der Idastraße drängelten sich die Besucher zuhauf, zu Käse-, Poffertjes- oder Backfischständen.

Großes kulinarisches Angebot

Das kulinarische Angebot war auch Richtung Borkener Straße wieder reichhaltig – wofür nicht zuletzt Geschäftsmann Ralf Honsel (Edeka) sorgte, der sogar einen Riesen-Truck mit stimmgewaltigem Marktschreier engagiert hatte. Daneben gab es allerlei Krimskrams an den vielen Ständen zu erwerben, wobei deren Besitzer es nicht versäumten, mal mehr, mal weniger dezent auf den bald zu erwartenden Muttertag hinzuweisen.

Traditionell wird auch gemeinnützigen heimischen Vereinen und Einrichtungen ein fester Platz eingeräumt. Die Abiturienten von St. Ursula verkauften Kaffee und Kuchen, um ihren Abi-Ball finanzieren zu können, die „Lebenshilfe“ sorgte für leckere Waffeln und bat um Spenden für den geplanten Anbau der Behinderten-Wohnstätte Villa Keller. Die tanzbegeisterten Kinder und Jugendlichen der TSG Dorsten sorgten mit ihrem „Blumentaxi“ nicht nur für eine Menge Kundenservice, sondern auch dafür, dass die Vereinskasse gefüllt wurde.

Fanfarenzug unterwegs

Und bessere Eigen-Werbung als mit seinen Open-Air-Auftritten beim Blumenfest und mit dem selbst gebackenen Kuchen hätte der Fanfarenzug Holsterhausen wahrlich nicht machen können.

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