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CDU gegen Wohltatenwettbewerb

DORSTEN Die CDU-Fraktion will sich unmittelbar nach der Sommerpause intensiv mit dem kürzlich veröffentlichten Kinderarmutsbericht auseinandersetzen und eine Bestandsanalyse der Sozialarbeit in Dorsten vornehmen. Die Konsequenz könne aber kein „Wohltatenwettbewerb“ sein.

Nach Ansicht des Fraktionschefs Bernd-Josef Schwane müssen viele Punkte im Hinblick auf die Bekämpfung von Kinderarmut durch Bundes- oder Landespolitik angegangen werden. Daher werden wir nur an den Stellschrauben drehen und nur die Vorschläge erarbeiten, mit denen wir in Dorsten etwas verändern können.“ Einen Wohltatenwettbewerb mit den „Populisten der Linkspartei und der SPD“ lehnt Dirk Schlenke, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ab. „Wir müssen schauen, wie Sozialarbeit bisher organisiert ist und ob diese Organisation verbessert und somit den Kindern noch wirksamer geholfen werden kann.“

Höhere Geldleistungen sind keine Lösung

Einen besonderen Schwerpunkt will die Union dabei auf den Bereich Bildung und Betreuung legen. „Höhere Geldleistungen lösen das Problem nicht. Wir möchten die Kinder von sozial schwächeren Familien in Zukunft durch eine gute (vor-)schulische Ausbildung selbst in die Lage versetzen,  im Berufsleben einen Beruf zu bekommen, der ein gutes Einkommen ermöglicht“, betont  Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. In diesem Zusammenhang werde die Union bei der Landesregierung dafür werben, dass die sinnvollen Projekte, wie „Kein Kind ohne Mahlzeit“, weiter fortgeführt würden.

Ausdrücklich begrüßt die CDU den Vorschlag von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, das Personal in den städtischen Kindergärten aufzustocken. „Wir werden dabei aber nicht aus den Augen verlieren, dass wir als Stadt völlig überschuldet sind“, so die sozialpolitische Sprecherin der Unionsfraktion Ursula Jacoby.

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