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Zu Besuch im Hochzeitshaus

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Haltern Der Besuch des Brautmodengeschäfts ist der Termin im Vorbereitungsmarathon einer Hochzeit, dem die Braut besonders entgegenfiebert. So erging es auch Patricia, Braut der Dorstener Traumhochzeit, im Hochzeitshaus Haltern am See.

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Patricia hat sich gegen dieses Kleid entschieden - zu viel Spitze. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Dieses Kleid war zunächst für die Begleiterinnen der Braut der Favorit. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Acht Kleider wurden ausgesucht, die Patricia anprobierte. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Das achte Kleid gefiel Patricia nicht: zu viel Spitze und Raffung. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Freuten sich, ein Kleid gefunden zu haben (v.l.): Freundin Alexa, Braut Patricia, Mama Anneliese und Schwiegermama Pia. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Spitze oder Glitzer? Pompös oder schlicht? Kurz oder lang? So einige Fragen stellen sich, wenn eine Braut ihr Kleid für den großen Tag aussucht. Damit das Ganze aber nicht in einer Reizüberflutung endet, ist eine kompetente Beratung sinnvoll – so wie im Hochzeitshaus Haltern am See. Patricia, Braut der Dorstener Traumhochzeit, die einen Gutschein für ihr Brautkleid vom Hochzeitshaus im Wert von 850 Euro gewonnen hat, wurde von Mitarbeitern Anja Vahnstiege auf der Suche nach dem perfekten Kleid für ihre standesamtliche Trauung begleitet.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Anja Vahnstiege half der Braut beim Anziehen der Kleider. Foto: Lydia Klehn-Dressler

In einem Punkt war sich Patricia bereits zu Beginn sicher: „Wir heiraten im Juli. Daher tendiere ich zu einem kurzen Kleid.“ Das schränkte die Auswahl schon mal etwas ein. „Außerdem bevorzuge ich einen eher schlichteren Stil. Wenig Glitzer, dafür aber Spitze.“ Kein Problem! Prompt griff Anja Vahnstiege nach verschiedenen Modellen und zeigte sie der der 27-Jährigen. Die Begleiterinnen der Braut – Mama Anneliese, Freundin Alexa und Schwiegermama Pia – standen gespannt direkt dahinter. Denn: Alle wollten natürlich mit aussuchen.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Die Braut probierte auch verschiedene Schuhe an. Jedoch entschied sie sich am Ende gegen Glitzer und wählte ein schlichteres Paar. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Einige Kleider gefielen so gut, dass sie direkt in die Umkleidekabine wanderten, bei anderen war sich Patricia etwas unsicher. „Man muss die Kleider einfach anprobieren. Oftmals wird man von einem Kleid, das auf einem Kleiderbügel hing und nicht gefiel, total positiv überrascht“, weiß Anja Vahnstiege. Am Ende konnte man sich auf acht Kleider einigen, die unter gespannten Blicken nach und nach anprobiert wurden. „Ab in die Zauberkugel“, freute sich Patricia, als der Vorhang zugezogen wurde.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Die Begleiterinnen schauten einmal nach, aus wie vielen Lagen der Rock besteht. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Als er sich wieder öffnete, hatte sich Patricia in eine Braut verwandelt und präsentierte ein Spitzenneckholderkleid. „Für den Anfang schon mal nicht schlecht“, so das Urteil der Braut. „Das Kleid kommt in die engere Auswahl.“ Und schon ging es weiter: Es folgte ein Chiffonkleid, elegant und doch sommerlich luftig. Besonders beeindruckt waren alle von der Tattoo-Optik am Rücken. „Und mir gefällt die Länge sehr gut“, so die Braut. Auch dieses Kleid schaffte es unter die Favoriten. Modell Nummer drei jedoch nicht: Das rosa Minikleid war dann doch für den Anlass etwas zu kurz. „Schade“, fand Patricia. „Auf dem Bügel sah es schick aus.“

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Die Tattoo-Optik am Rücken kam gut an. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Auch das vierte Kleid hatte nicht viel Glück. Patricia: „Hier ist es dann doch etwas zu viel Spitze.“ In das fünfte Kleid hatten nun vor allem die Begleiterinnen ihre Hoffnungen gesetzt. Als regelrechter Blickfang wurde es direkt im Eingangsbereich des Hochzeitshauses an einer Puppe entdeckt. „Der Stoff mit dem Blumenmuster ist sehr modern und ausgefallen“, sagte Anja Vahnstiege.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Dieses Kleid war zunächst für die Begleiterinnen der Braut der Favorit - Patricia war jedoch nicht so Feuer und Flamme. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Als der Vorhang der Umkleidekabine gelüftet wurde, war die Begeisterung groß. „Sehr schön“, fand Mama Anneliese. „Mega“ und „klasse“ stimmten auch Freundin Alexa und Schwiegermama Pia zu. Die Braut selber blieb jedoch verhalten: „Ich finde es auch schön. Aber ich weiß nicht, ob mir die Blumen später noch gefallen. Irgendwie muss ich die ganze Zeit an Prilblumen denken.“ Und das ist kein gutes Zeichen, fand auch Anja Vahnstiege: „Wenn Sie jetzt schon skeptisch sind, dann wird sich das bis zur Hochzeit eher nicht ändern.“

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Mit den „Prilblumen“ konnte sich Patricia nicht anfreunden. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Also ging es direkt weiter mit dem sechsten Kleid. „Das ist es auf gar keinen Fall“, war sich die Braut sicher. „Viel zu eng. Und der Stretch-Stoff gefällt mir gar nicht. Darin habe ich einen Po wie Jennifer Lopez.“ Kleid Nummer sieben war dann als Kontrast dazu zu groß und fiel ebenfalls durch. Auch das achte und letzte Kleid sorgte nicht für Begeisterung. „Raffung und Spitze gefallen mir nicht und der Ausschnitt ist viel zu groß“, sagte Patricia.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

„Viel zu eng“, fand die Braut. Sie entschied sich daher gegen dieses Kleid. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Nun probierte die Braut die Kleider der engeren Auswahl erneut an – und allmählich kristallisierte sich ein Sieger heraus: das sommerliche Chiffonkleid mit der Tattoo-Optik. „Der tolle Rücken ist einfach grandios“, freute sich die Braut. Nur mit dem weißen Gürtel, auf dem sich eine Blume befand, wurde noch etwas gehadert. Denn die Aufmerksamkeit lag auf der Blume – und nicht auf dem Kleid.

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Mama Anneliese war mit der Wahl von Patricia sehr zufrieden. Foto: Lydia Klehn-Dressler

„Ganz abnehmen würde ich den Gürtel nicht. Denn er unterteilt das Kleid an der Taille. Wir könnten aber die Blume entfernen und eine andere Farbe nehmen“, schlug Anja Vahnstiege vor. Gewählt wurde ein Gürtel in der Farbe Taupe, womit die Braut sehr zufrieden war: „Das ist eine richtig schöne Farbe. André (der Bräutigam) kann diesen Farbton ja dann auch für seine Krawatte und das Einstecktuch wählen. Dann passen wir gut zusammen.“

Das perfekte Kleid für Braut Patricia

Mit dem Ergebnis waren alle mehr als zufrieden. Foto: Lydia Klehn-Dressler

Schnell noch in die passenden Schuhe reingeschlüpft und voilà – eine perfekte Braut! Selbst das Favoritenkleid der Begleiterinnen – mit den „Prilblumen“ – geriet völlig in Vergessenheit. Und auch Julia – Trauzeugin und Schwester der Braut, die leider nicht dabei sein konnte, aber mit Fotos auf dem Laufenden gehalten wurde – gab dem Chiffonkleid mit Tattoo-Optik und geändertem Gürtel abschließend ihren Segen. Mit dem Zuspruch der Schwester war sich Patricia dann zu 100 Prozent sicher, dass sie das richtige Brautkleid im Hochzeitshaus Haltern am See gefunden hat.

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Patricia hat sich gegen dieses Kleid entschieden - zu viel Spitze. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Dieses Kleid war zunächst für die Begleiterinnen der Braut der Favorit. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Acht Kleider wurden ausgesucht, die Patricia anprobierte. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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Das achte Kleid gefiel Patricia nicht: zu viel Spitze und Raffung. Foto: Lydia Klehn-Dressler

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