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Die Abstimmung für das beste nachbarschaftliche Projekt in Dorsten ist beendet

17 „gute Nachbarn“

17 Bewerbungen um die Ausschreibung des Preises „Gute Nachbarn – Das beste nachbarschaftliche Projekt“ sind bei der Stadt Dorsten eingegangen.

Dorsten

von Stefan Diebäcker

, 14.06.2018
Die Abstimmung für das beste nachbarschaftliche Projekt in Dorsten ist beendet

Aktualsierung 25. Juni: Die Abstimmung ist beendet. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Der Rat hatte im vergangenen Jahr beschlossen, diesen Wettbewerb ins Leben zu rufen, um vorbildliche Nachbarschaften und Initiativen auszuzeichnen. Das Projekt wird unterstützt von der Sparkasse Vest in Dorsten, der Vereinten Volksbank und der Dorstener Zeitung.Die ersten drei Plätze dieses Preises sind dotiert mit 1000, 500 und 250 Euro, die natürlich wieder in eine gute Nachbarschaft investiert werden sollen. Die Abstimmung läuft bis zum 25. Juni um 12 Uhr, Bürgermeister Tobias Stockhoff wird an einem der Folgetage das Ergebnis verkünden. Das sind die Kandidaten:

Kompostgemeinschaft Rhade

Etwa 270 Familien sind an dieser ungewöhnlichen Gemeinschaft beteiligt. Sie bringen mit Schubkarre und Handwagen ihre Gartenabfälle zu einem Grundstück, das Graf von Merveldt zur Verfügung gestellt hat, damit der Wald schön sauber bleibt. „Es ist auch ein Ort der Begegnung, wo sich die Nachbarn mal ausplaudern und eine Flasche Bier zusammen trinken“, sagt Wilhelm Kortenhorn. „Wir haben sehr viele ältere Mitglieder, die keine Treppe mehr hochsteigen können. Bei uns können Mitglieder ihre Gartenabfälle ebenerdig entsorgen.“

Neubaugebiet Schulstraße 65-91:

14 Lembecker Familien können mittlerweile auf 20 Jahre gute Nachbarschaft zurückblicken. „In dieser Zeit sind aus Nachbarn Freunde geworden“, berichtet Renate Chmielewski. „Höhepunkte sind die Straßenfeste mit 25 bis 30 Kindern, die weihnachtliche Beleuchtung und die vielen gemeinsamen Freizeitgestaltungen.“ Aber natürlich sind die Nachbarn auch zur Stelle, wenn mal Hilfe benötigt wird.

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Nachbarschaft Schulstraße

Nachbarschaft Erwiger Höfe/Gerlicherheide:

In dieser Gemeinschaft mit 17 Familien existiert noch ein altes Nachbarschaftsrecht, in dem festgelegt ist, wer Not- oder nächster Nachbar ist und welche Aufgaben mit diesem Amt verbunden sind. „Wir haben einen eigenen ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Er muss die Nachbarschaftsversammlungen einberufen und leiten“, sagt Anne Große-Ophoff. Dort werden Aktionen und alle Termine, die die Nachbarschaft betreffen, besprochen – und das sind eine ganze Menge. „Als nächstes Projekt soll ein Steinofen gebaut werden, um gemeinsam Brot zu backen.“

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Nachbarschaft Erwiger Höfe/Gerlicherheide

Unser Stadtsfeld – gemeinsam geht‘s:

Das Stadtsfeld ist ein Wohnviertel ohne Zentrum, es fehlt eine Anlaufstelle für die Anwohner, um regelmäßig ins Gespräch zu kommen. Ein fünfköpfiges Orga-Team um Gerhard Jendrzey verschickt einen Newsletter und engagiert sich dafür, den Rossiniplatz als zentralen Treffpunkt in der Siedlung zu gestalten – mit Hochbeeten, einer Bienenwiese und Info-Nachmittagen.

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Projektgruppe Stadtsfeld

Lebendige Krippe der Nachbarschaft Brink:

Wenn zwei Ehepaare Maria und Josef heißen und drei Kinder in der Lembecker Nachbarschaft an Heiligabend geboren wurden, ist die personelle Besetzung einer „lebendigen Krippe“ schnell geklärt. Am 30. Dezember des letzten Jahres fand sie erstmals statt – und wurde von Pfarrer Voss als Sinnbild für nachbarschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt.

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Lebendige Krippe der Nachbarschaft Brink

Nachbarschaft „Glühwürmchen“

16 Familien rund um den Schwester-Urbania-Weg in Rhade geben ein leuchtendes Beispiel für den Zusammenhalt in einer Siedlung. Gegenseitiges Helfen ist selbstverständlich, gemeinsames Feiern auch. „Seit zirka sieben Jahren treffen wir uns regelmäßig auf der Wiese vor unserer Haustür und verbringen viele schöne Stunden zusammen“, erzählt Christa Dymke. „Es gibt eine Nachbarschafts-WhatsApp-Gruppe, damit alle Mitglieder rechtzeitig informiert werden.“ Und im Jahresverlauf gibt es einen Osterbaum, einen Maibaum und einen Weihnachtsbaum. Weil die Wiese bebaut wird, musste der Treffpunkt verlegt werden.

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Nachbarschaft „Glühwürmchen“

Michael Austermann

Dennis und Maria Recksing haben ihren Nachbarn Michael Austermann vorgeschlagen. Als das Paar durch einen Todesfall in der Familie plötzlich Häuslebesitzer wurde, war guter Rat teuer. „Er hat uns viel geholfen und manche Handwerker-Rechnung erspart.“

Thekentratsch am Zaun

Was tun, wenn es beim Gespräch am Gartenzaun gemütlicher zugehen soll? Genau, man baut einen Holztisch, der rechts und links der Grundstücksgrenze steht. Dann können Getränke und Knabbereien besser abgestellt werden. „Mittlerweile“, sagt Trixi Kamps, „haben wir eine Hupe am Zaun installiert, damit wir uns bemerkbar machen können, wenn mal wieder ein Thekentratsch fällig ist.“

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Thekentratsch

Nachbarschaft Lindenfelder Straße und Gelsenkirchener Straße

Neun Familien halten zusammen wie Pech und Schwefel. Sie helfen sich gegenseitig und achten aufeinander, aber sie treffen sich auch regelmäßig zum Frühstück, Kaffeetrinken oder zu Spielabenden und Partys.

Nachbarschaft Holunderweg

Die Lembecker Gemeinschaft besteht aus drei Generationen. Gemeinsam wurde in einem Wendehammer ein Treffpunkt gestaltet. „Was fehlt, ist noch eine Rundbank aus Holz“, berichtet Dani Maasewerd.

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Wendehammer der Nachbarschaft Holunderweg

Nachbarschaft Lasthausen

Irgendwo zwischen Deuten und Lembeck leben 25 Familien und jede Menge Tiere. Hier gibt es Notnachbarn und Fahrnachbarn, hier wird noch Platt gesprochen, hier wird die Fahne vor dem Schützenfest gehisst und die Doktorkutsche geschmückt. „Selbstverständlich werden bei uns runde Geburtstage, Hochzeiten und Geburten in guter alter Tradition gekränzt und gefeiert“, betont Christa Niehüsener.

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Nachbarschaft Lasthausen

Nachbarschaft Alter Kirchweg

Seit 1968 werden am alten Kirchweg Nachbarschaftsfeste gefeiert, wenn kein Schützenfest in Deuten ist. Der Überschuss geht in eine Kasse, aus der Geschenke bezahlt werden für Nachbarn, die 70 Jahre alt geworden sind. Das setzt sich dann alle fünf Jahre fort. Bei Hochzeiten wird gekränzt, auch bei traurigen Anlässen ist die Nachbarschaft zur Stelle. Zur Zeit kümmert sich die Gemeinschaft um ein Brachgelände vor der Kirche, eine Bank hat der Heimatverein gespendet. Jetzt fehlen noch ein paar Fahnenstangen für den Schmuck bei Schützenfesten. Dann müssten die Nachbarn nicht immer an Hausfassaden und Bäumen herumklettern, um die Wimpel über die Straße zu spannen.

Nachbarschaft Hardtstraße

Mit zwei Nachbarn hat Katharina Joos in den letzten fünf Jahren einen gemeinsam genutzten Hinterhof gestaltet. Und auch der Nachbar ein Haus weiter packt oft mit an, kann sich im Gegenzug aber auch darauf verlassen, dass ihm geholfen wird, wenn es „ernst“ wird. „Ich bin froh, in einer solchen Nachbarschaft gelandet zu sein, bei der Hilfsbereitschaft großgeschrieben wird, es aber auch akzeptiert wird, wenn man mal seine Ruhe haben möchte.“

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Nachbarschaft Hardtstraße © Diebaecker, Stefan

Nachbarschaft Orthöver Weg

Jörg Gisselmann hat vor seiner Haustür auf eigene Kosten eine Tempomesstafel installieren lassen, um Autofahrer in dem Wulfener Wohngebiet mit vielen Kindern daran zu erinnern, dass hier Tempo 30 gilt.

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Tempo-Messtafel am Orthöver Weg

Gabi Lindenlaub

Mike Große Beck schlägt seine Nachbarin Gabi Lindenlaub.aus Deuten vor, die „immer zur Stelle ist, wenn jemand Hilfe braucht“. Gabi Lindenlaub sei bekannt für ihre Herzlichkeit und „chronisch gute Laune“.

LEG-Mieterbeirat

Der Mieterbeirat ist von den Mietern der LEG-Häuser in Wulfen-Barkenberg gewählt worden. „Wir unterstützen sie bei Verhandlungen mit unserem Vermieter. Gleichzeitig bemühen wir uns auch, das nachbarschaftliche Zusammenleben zu verbessern“, sagt Sprecherin Rita Zachraj. Jetzt verhandelt der Beirat mit der LEG über einen Treffpunkt für Hundebesitzer.

Nachbarschaft Hohe Brücke

Seit über 50 Jahren gibt es diese recht kleine Gemeinschaft, die sogar ein Informationshäuschen hat, um Nachrichten aus der Nachbarschaft zu verkünden. Jedes Jahr gibt es einen gemeinsamen Ausflug, vor vier Jahren hat sich die Gruppe finanziell am Erhalt der „Hohen Brücke“ beteiligt, dem Wahrzeichen der Feldmark und Namensgeber der Nachbarschaft.

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Nachbarschaft Hohe Brücke