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Doppelhäuser auf das Koch-Gelände

DORSTEN Seit 13 Jahren ist den Hardtern das verwilderte Grundstück an der Klosterstraße 52 ein Dorn im Auge. Jetzt wird der Schandfleck weggewischt!

Doppelhäuser auf das Koch-Gelände

<p>In diesem Herbst soll der Bau der Doppelhaushälften an der Klosterstraße starten. Steffe</p>

Vier Doppelhaushälften als Niedrig-Energiehäuser werden aus dem Boden wachsen, auf dem vor fast 13 Jahren, am 13. Dezember 1995, die Schreinerei Koch lichterloh brannte. " Die Schreinerei brannte völlig aus, ebenfalls zwei dort abgesteltle PKW. Geschätzte Schadenssumme: 250 000 DM.

Danach passierte erst einmal gar nichts. Die ausgebrannte Ruine beleidigte das Auge der Passanten, das Grundstück verwahrloste und verwilderte. Anfragen und Proteste von Anwohnern, die eine Rattenplage fürchteten, scheiterten an dem Problem, das Dagmar Stobbe vom Umweltamt der Stadt erläutert: "Zum Zeitpunkt des Brandes Brandes gab es zwar schon das neue Abfallgesetz, aber noch keine neuen Durchführungsverordnungen." Damit fiel die Sache in die Zuständigkeit der Bezirksregierung Münster.

 "Dschungel" wurde 2005 gelichtet 

Die Stadt habe sich sehr darum bemüht, dass der Eigentümer sein Grundstück räume, doch wegen versicherungstechnischer und anderer Widrigkeiten habe es Probeleme im Handling gegeben. Außerdem könne das Ordnungsamt nur tätig werden, wenn eine öffentliche Gefährdung herrschte, "und von der Ratte an sich geht keine Gefahr für die Menschen aus", unterstreicht Dagmar Stobbe.

So wilderte und wucherte es munter weiter, bis zur großen Freude der Anwohner im Sommer 2006 Baufahrzeuge dden Baushrrott rund um die Brandrunie entsorgten und den "Dschungel" lichteten. Das Ehepaar Ursula und Egon Skrzypczak, das einen Entsorugnsbetrieb führt, hatte das Grundstück im September 2005 ersteigert.

Gelände nicht kontaminiert

Die Furcht vor möglicher Kontaminierung des Geländes durch Brandschutt und in der Schreinerei verwendeten Mittel wie Farbe, Lacke, Isolierstoffe, etc. widerlegte ein fachliches Guthaben. So stand der Neubesiedelung des Geländes nichts mehr im Wege. Der Eigentümer beauftragte Immobilien Logermann. "Wir gehen davon aus, dass wir im Herbst mit den Bauarbeiten starten können", hofft Günter Logermann.

Dann ist der Dorn im Auge zur Augenweide geworden.

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