Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Heimatverein Lembeck macht spektakulären Haus-Umzug

Ein Fachwerkhaus geht auf Reisen

Dorsten Lange hatte der Heimatverein nach einem Fachwerkgebäude gesucht, um eine Lücke des Heimathofs zu schließen. Fündig wurde man in Lasthausen bei Familie Oendorf. Jetzt hat ein ziemlich aufwendiger Umzug begonnen.

Ein Fachwerkhaus geht auf Reisen

Mit dem Abtragen der Dachziegel starteten die Heimatvereinsmitglieder aus Lembeck am Samstag das Großprojekt (Hausumzug“. (Foto: Hendrik Bücker)

Auf ein kleines Abenteuer habe man sich mit dem Rückbau des Bauernhauses Oendorf schon eingelassen, gibt Thomas Weßeling, Vorsitzender des Heimatvereins Lembeck, zu. Ohne dabei aber Zweifel am Vorhaben aufkommen zu lassen. Der Startschuss zum Rück- und Wiederaufbau fiel am Samstag mit dem Abtragen der Dachziegel. Als nächstes werde man wohl den Kamin, der den Wohnbereich des Hauses heizte, in Angriff nehmen. Von dessen Wärme profitierten die Knechte damals nicht, da sie ihre Schlafkammern über den angrenzenden und im Haus integrierten Pferdestallungen hatten, weiß Josef Oendorf zu erzählen.

Wie viel Originalsubstanz erhalten bleibt, sei noch nicht abzusehen, sagt Thomas Weßeling, „das kann man erst nach und nach erkennen, sobald das Mauerwerk entfernt wurde und die Holzbalken freiliegen.“ Auf Sanierungen sei man vorbereitet, da der Heimatverein auf Ersatzhölzer aus früheren Abrissen zurückgreifen kann.

Es ist nicht das erste Umzugsprojekt

Ein zeitnaher Abschluss des Projekts ist nicht in Aussicht, da es ausschließlich durch das ehrenamtliche Engagement des Heimatvereins gestemmt wird. Weitere freiwillige Helfer sind also willkommen.

Über genügend Erfahrung verfügen die Lembecker aber: Bereits in früheren Jahren wurde etwa der „Museschoppe“ ab- und wieder aufgebaut, oder das Backhaus von Grund auf neu errichtet. Das Fachwerkgebäude soll den Eindruck des Heimathofs als historischen Raum weiter stärken. Der ehemalige Wohnbereich soll rekonstruiert werden, um den zukünftigen Besuchern das einfache Landleben zu veranschaulichen, wohingegen die Ställe zu einem Museum für landwirtschaftliche Geräte umfunktioniert werden sollen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Westfalen-Apotheke schließt nach 66 Jahren

Internethandel und Auflagen sorgten für das Aus

Dorsten-Holsterhausen Ein Stück Holsterhausener Apothekengeschichte ist fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit zu Ende gegangen.mehr...

Uwe Drüppel ist neuer König von Holsterhausen-Dorf

Spannender Zweikampf mit dem Gewehr

Dorsten-Holsterhausen Uwe Drüppel ist neuer König von Holsterhausen-Dorf. Beim Schießen musste sich der zweite Geschäftsführer des Spielmannszugs Holsterhausen-Dorf aber zuerst gegen einen Vereinskameraden durchsetzen.mehr...

Dorsten Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Pfingstmontagmittag auf der B 58 in Dorsten-Deuten, bei dem ein 29-jähriger Motorradfahrer verletzt wurde.mehr...

Imbiss-Bude tauscht Münzgeld und spendiert Pommes

So funktioniert die Pommes-Bank in Dorsten

Dorsten Peter Finke ärgert sich über Gebühren für Kleingeld. Mit einer ungewöhnlichen Geschäftsidee will der Imbissbuden-Besitzer aus Dorsten den Banken ein Schnippchen schlagen.mehr...

Dorsten Das „Wasserschlösschen“ an der Barkenberger Allee 80-82 wird vermutlich noch in diesem Jahr abgerissen. Und es gibt noch bessere Nachrichten. Denn der Abriss könnte Platz schaffen für ein neues Wohnprojekt in Wulfen-Barkenberg.mehr...

Aktion „Ran an die Schüppe“ am 21. September

Dorstener Unternehmen arbeiten für den guten Zweck

Dorsten „Ran an die Schüppe“ – das Motto der Aktion ist eine ebenso handfeste wie herzliche Einladung an Firmen, ihre Kompetenzen an einem Tag im Jahr in den Dienst einer guten Sache zu stellen. Seit 2016 gib es die Aktion. Am 21. September ist es wieder soweit.mehr...