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Dorstener Outdoor-Sportpark Fürst Leopold

Erste Pläne für Sportgelände auf Zechenareal liegen vor

Dorsten Die Verwirklichung des Outdoor-Sportparks in der Nähe des Leos auf dem Zechengelände rückt näher. Berufskollegschüler hatten mit ihrer Idee einen Wettbewerb gewonnen.

Erste Pläne für Sportgelände auf Zechenareal liegen vor

So soll der Outdoor-Sportpark nach ersten Planungen des Dorstener Planungsbüros Kemper aussehen. Die Ideen der Schüler flossen in diesen Vorentwurf ein. Nicht im Bild ist der Fußballplatz, der den Outdoor-Sportpark ergänzen soll. Foto: Planungsbüro Kemper, Dorsten

Im Haupt- und Finanzausschuss am 30. Mai werden die Politiker über die Finanzierung des Projektes in der Nähe des Leos entscheiden. Auch die Stadt muss investieren.

Mit ihrer Idee des Outdoor-Sportparkes haben Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs beim Schülerwettbewerb „Förderturm der Ideen“ der RAG-Stiftung die Jury überzeugt.

Fünf Trainingskomplexe

In der Nähe des Leos, Fürst-Leopold-Allee 70, sollen auf dem Grundriss des Ruhrgebiets fünf Trainingskomplexe entstehen – zum Beispiel mit einer Hangelstrecke oder einem Barren – , die nach bekannten Fördertürmen der Region benannt sind wie der Zeche Zollern, Zollverein und natürlich Fürst Leopold. Infotafeln zu den Zechen sollen an jeder Station stehen. Es soll Trampoline geben, eine Tischtennisplatte, einen Fußballplatz und Plätze zum Sitzen und Verweilen. Begrenzt werden soll der Sportpark durch Graffiti-Wände. Die Nutzung soll kostenlos für alle sein.

Ausgezeichnetes Schüler-Projekt

Outdoor-Sportpark in den Startlöchern

Dorsten Ihr Outdoor-Sportpark hat beim Wettbewerb „Förderturm der Ideen“ 50.000 Euro gewonnen. Am Freitag (1.12.) besprachen die Schüler des Paul-Spiegel-Berufskollegs mit der Stadt die Umsetzung ihrer Ideen.mehr...

Das Planungsbüro Kemper, das sich honorarfrei in die Planung eingebracht hat, rechnet mit Gesamtkosten von 130.000 Euro. 50.000 Euro beträgt das Preisgeld der RAG-Stiftung. Mit diesem Geld sollen laut Vorlage die Ausrüstungsgegenstände wie Sportgeräte und Bänke beschafft werden. Die restlichen 80.000 Euro muss die Stadt aufbringen. Die Verwaltung macht den Vorschlag, mit 30.000 Euro die erforderlichen Baumaterialien zu kaufen. Das Geld ist im städtischen Haushalt pauschal für Kinderspielplätze vorgesehen.

Auszubildende sollen helfen

Die anderen 50.000 Euro sollen eingespart werden, indem Auszubildende im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus in der Grünflächenabteilung des Tiefbauamtes die Arbeiten übernehmen. Es soll ein Ausbildungsprojekt für sie sein, mit dem sie „das Schülerprojekt des Paul-Spiegel-Berufskollegs sinnhaft unterstützen können“, so eine Begründung in der Vorlage.

Externe Firmen müssen so nicht beauftragt werden. Der Bauantrag, den das Planungsbüro Kemper gestellt hat, befindet sich derzeit in der Prüfung. „Im Spätsommer 2018 soll der Outdoor-Sportpark realisiert sein“, nennt Stadtsprecherin Lisa Bauckhorn das anvisierte Ziel für die Umsetzung der Pläne.

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