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Firma Jungblut auf Erfolgskurs

DORSTEN Nachdem sechs Beschäftigte in einer Krisen-Situation selbst das Heft in die Hand genommen haben, begann die Erfolgsgeschichte der Dorstener Maschinenbau-Firma "Jungblut".

Firma Jungblut auf Erfolgskurs

<p>Hans-Joachim Balster (links) und Richard Kirchmann (rechts) begrüßten Handwerkskammerpräsident Hans Rath. Klein</p>

Vor zehn Jahren war es, als feststand, dass die Gebrüder Jungblut als Eigentümer nicht länger die Firmen-Geschicke würden leiten können. Also übernahmen Richard Kirchmann, Hans-Joachum Balster und vier weitere mutige Mitarbeiter das Unternehmen an der Marler Straße.

Inzwischen hat sich die GmbH einen guten Namen gemacht. 39 Mitarbeiter sind hier beschäftigt, dazu vier Azubis, zwei weitere Auszubildende kommen im Sommer hinzu. Das allein war aber nicht der Grund, warum der Präsident der Handwerkskammer Münster die Firma am Freitag besuchte.

Messe-Neuheit in Hannover präsentiert

Hans Rath zeigte sich nämlich ganz begeistert davon, dass die Jungblut-Mitarbeiter auf der letzen Hannover-Messe mit einem eigenen Produkt an die Öffentlichkeit gegangen sind: "Unser Universal Gegenlager war eine Messe-Neuheit, für die sich bereits andere Firmen interessiert haben", sagt Hans-Joachim Balster stolz. Pünktlich zur Messe sei auch die Homepage neu gestaltet worden, dank derer das Unternehmen weitere Neukunden gewinnen konnte.

In der Fertigungs-Halle an der Marler Straße, bestückt mit modernen Maschinen und aktueller Messtechnik, werden Maschinen-Bauteile gefertigt: Neu-und Ersatzteile aus unterschiedlichen Metall- und Kunststoff-Materialien, nach Muster oder Zeichnung, als Einzel- oder Serienteile. Die Komponenten werden vornehmlich an Kunden im Umkreis von 50 Kilometern geliefert, Bauteile für Windkraftanlagen aber auch bis nach China verschifft.

Erweiterung geplant

Dass der Dorstener Betrieb inzwischen 150 Kunden hat, erfüllt den Handwerks-Präsidenten mit Zuversicht: "Dann ist es nicht so schlimm, wenn mal einer wegbricht", so Hans Rath. Und noch mal so gerne hörte er, dass sich die Jungblut-Chefs mit Erweiterungsgedanken tragen. Drei Hallen auf dem Nachbargrundstück will die Firma kaufen, die Gespräche mit den Banken stehen vor dem Abschluss. Dann wird nicht nur ein neues Bürogebäude gebaut, dann sollen auch weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

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