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Gutachter: Radverkehr fördern

SCHERMBECK Geradezu im Schnelldurchlauf absolvierten der Wirtschaftsförderungs- und der Umwelt- und Planungsausschuss am Donnerstag ihre gemeinsame Sitzung, keiner wollte das EM-Spiel gegen Kroatien verpassen.

Die Planungsbüros stellten dabei den Politikern ihre Ergebnisse zum Gemeindeentwicklungsplan und zum Einzelhandelskonzept vor (wir berichteten mehrfach) vor, bevor der Rat abschließend in zwei Wochen über die Konzepte zu befinden hat.

Marc Föhrer vom Büro "Stadt und Handel" forderte, das Zentrum zu stärken, vor allem das Augenmerk darauf zu legen, dass der nördliche Bereich der Mittelstraße (Edeka/Norma) seine Bedeutung nicht verliert. Für Klaus Roth (CDU) war dies nicht nachvollziehbar. "Ich bin eher für einen Konzentration im Außenbereich, um den Verkehr aus der Mittelstraße zu reduzieren." Da sei aber die Bezirksregierung gegen, widersprach Marc Föhrer und warnte vor "Erosionen" im Ortskern.

Einbahnstraßen-Lösung nicht optimal

Thomas Scholle (Büro plan lokal) bezeichnete beim Thema Verkehr die Einbahnstraßen-Lösung für die Mittelstraße zwar als nicht optimal, da vor allem die Schienebergstege dadurch mehr Verkehr aufnehmen müsse. Reduziert werden könne das Verkehrsaufkommen aber dadurch, dass man konsequent den Radverkehr in Schermbeck fördert.

Von Seiten der CDU kam der Vorschlag, die Marellenkämpe und weitere Straßen zu öffnen, um den Verkehrsabfluss nach Dorsten zu erleichtern. "Das wurde nicht untersucht, weil wir uns auf die Mittelstraße konzentrieren sollten", so Thomas Scholle. Ansonsten gab es keine Diskussionen über die Konzepte, die bereits den Bürgern vorgestellt worden waren.

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