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Hervest braucht Handlungskonzept

HERVEST Bis Ende August muss die Stadt den Förderantrag an das Land gestellt haben, damit das Integrierte Handlungskonzept für Hervest-Dorsten in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen werden kann.

Bis dahin wird die Verwaltung nach Aussage von Bau-Dezernent Frank Gläßner die Einzelschritte zwar „nicht so verdichten können wie gewünscht“. Dennoch habe der Antrag beim Land durchaus gute Chancen, wie Ursula Mölders vom Stadtplanungsbüro Dr. Jansen (Köln) gegenüber den Dorstener Fachausschüssen erklärte. Die Planung für das Zechengelände sei durchaus ein Leuchtturm-Projekt, mit dem man wuchern könne. 

Fünf Bereiche stehen im Fokus

Ursula Mölders stellte den zuständigen Politikern in der vergangenen Woche die Handlungsfelder des Konzeptes für den Stadtteil vor, das das Kölner Büro im Auftrag der Stadt erarbeitet hat. Auf fünf städtebauliche Bereiche hat sich das Büro dabei konzentriert: Zechenfläche, Ellerbruch, Grundstück Josefschule, Zechenhafen und Zechensiedlung. Wichtig sei es, die soziale Infrastruktur zu verbessern – auch wenn das Ministerium es in der Vergangenheit bei ähnlichen Projekten schon für gut befunden habe, wenn sich die Situation nicht verschlechtert habe. In Hervest, so Ursula Mölders, gibt es zwar ein hohes Engagement für den Stadtteil, aber auch starke Defizite.

Zu wenig vereinsgebundene Angebote

So gibt es wenig vereinsgebundene Sport- und Freizeiangebote, kaum Freizeit- und Serviceangebote für Senioren, keine generationen- und nationenübergreifende Treffpunkte, zudem fehlen zentrale Ansprechpartner vor Ort. Das Konzept sieht deshalb vor, die bestehenden Initiativen zu vernetzten und deutlich auszubauen. Vorschläge: die Einrichtung eines Stadtteilbüros, Mitmachprojekte wie Trödelmärkte oder ein Fest der Kulturen, Verbesserung der Jugendarbeit, alternative Wohnformen für Senioren und einen Ausbau der Streetwork-Arbeit.

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