Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Laufenten jagen Schnecken

SCHERMBECK “Unter dem Motto „Schneck lass nach“ werden auf dem Sonnenhof von Martin Manns nun Laufenten zur Schneckenbekämpfung eingesetzt

Laufenten jagen Schnecken

Martin Manns setzt auf die biologische Wunderwaffe gegen schleimige Parasiten im Erdbeerfeld, die indische Laufente.

Anstatt Gift zu streuen, ist nun in den Erdbeerfeldern des Sonnenhofes ein natürliches Kampfgeschwader unterwegs. Aufgeregt schnatternd und watschelnd durchkreuzen indische Laufenten die Erdbeerfelder auf der Suche nach ihrer Leibspeise.

Schnecken sind auf Erdbeerfeldern immer wieder ein Problem. Sie fressen mit Vorliebe die roten Früchte und fallen oft zu tausenden von den umliegenden Grünflächen und Gräben in die Felder ein. Dabei fressen sie oft nur Erdbeeren an, um sich dann schon wieder über die nächste herzumachen.

Gerade während der Haupternte, die gerade begonnen hat, ist die Auswahl für die kleinen schleimigen Schädlinge gigantisch.Die meist aufgeregt schnatternden aber sympathischen Laufenten erinnern an gefiederte, aufrecht stehende Rieslingflaschen und fressen nicht nur Schnecken, sondern auch deren Eier. Aufgrund des bitteren Geschmacks verschmähen die meisten Tiere die schleimigen Schädlinge.

Biologische Wunderwaffe mit Appetit

Nicht so die neue biologische Wunderwaffe vom Sonnenhof.  Acht  Tiere werden in den Erdbeerfeldern, auf halber Strecke zwischen Kirchhellen und Gahlen, eingesetzt, um hochmotiviert allen Schleimspuren nachzuwatscheln um Nacktschnecken in ihren Tagverstecken aufzuspüren und sie dann mit Genuss zu verschlingen.

Trend zur natürlichen Bekämpfung

Dabei sind die schnatternden Kollegen nicht wählerisch. Ob braun oder schwarz, groß oder klein, mit oder ohne Haus - alles wird genüsslich vertilgt. Bisher wurden Laufenten vereinzelt von Hobbygärtnern eingesetzt. Mit dem Einsatz der Tiere im Profibereich setzt der Sonnenhof neue Akzente und fördert damit den Trend zur natürlichen Schädlingsbekämpfung, ganz ohne Gift. Derzeit wird im Sonnenhof die Effektivität der watschelnden Einsatztruppe beobachtet. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Truppe der gefiederten Schneckenvertilger ausreicht oder eventuell vergrößert werden muss.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Video-Blog in der Fastenzeit

40 Tage verzichten - ein Selbstversuch

Dorsten Fasten kann jeder. Unser Autor glaubt das auch. Wobei: Mit Glaube hat das bei ihm nichts zu tun. Es ist eher ein Experiment, ein Selbstversuch. Was passiert mit ihm, wenn er ein wenig anders lebt als sonst? Darüber berichtet er in den nächsten Wochen regelmäßig in einem Video-Blog. Jetzt ist das dritte Video online.mehr...

Dorsten Nadine Mattes leidet an Parkinson. Für jüngere Schicksalsgenossen will die Dorstenerin eine Selbsthilfegruppe gründen. Denn neben den Folgen der Krankheit haben Betroffene leider auch mit Vorurteilen ihrer Mitmenschen zu kämpfen.mehr...

Dorsten 2209 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei 2017 auf Dorstens Straßen, 75 weniger als im Vorjahr. Auffällig: Verletzt wurden viele Radfahrer und Motorradfahrer – so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch Kinder waren überdurchschnittlich oft an den Unfällen beteiligt. mehr...

Dorsten Im Februar hat die Familie Vortmann schon mit den Pflanzen zu tun, die ab Mai die roten Früchte tragen sollen. Der erfolgreiche Anbau erfordert moderne Technik, Erfahrung und ordentlich Ausdauer. mehr...

Ein Voodoo-Fluch mit großer Reichweite

Vater forderte 1000 Euro, um den Fluch aufzuheben

SELM/CASTROP-RAUXEL/DORSTEN Ein Voodoo-Schwur, der über 4700 Kilometer wirken soll, und ein Vater, der gnadenlos am Schicksal seiner Tochter mitverdient haben soll: Mit neuen Details ist am Freitag der Prozess um Menschenhandel und Zwangsprostitution fortgesetzt worden.mehr...

Kind spielte mit benutzter Spritze

Stunden der Angst nach Spritzenfund in Dorsten

Dorsten Ein kleines Kind hat in Dorsten stundenlang mit einer gebrauchten Thrombose-Spritze gespielt. Die Mutter fürchtete zunächst eine ernsthafte Infektion – und ärgert sich über einen offenbar gedankenlosen Patienten.mehr...