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Mehr Grün für Barkenberg

WULFEN Dem bewährten Slogan „Barkenberg - im Grünen zu Hause“ will der Ortsteil in Zukunft noch mehr gerecht werden.

Mehr Grün für Barkenberg

Um die Zukunft Barkenbergs ging es beim Info-Abend.

Das ist das Fazit des Info-Abends, bei dem am Mittwoch in der Grünen Schule Stadtbaurat Frank Gläßner und Landschafts-Architekt Christian Schmidt fast zwei Stunden lang mit 50 Zuhörern diskutierten, wie der Freiraum um die Abrissflächen zwischen der Ladenzeile Dimker Allee und dem Handwerkshof künftig genutzt werden sollen.

„Wir wollen die Neue Stadt Wulfen nicht neu erfinden, sondern in Teilen neu definieren“, hatte Frank Gläßner zu Beginn erklärt. Und Christian Schmidt erläuterte, wie das im Bereich der Nord-Süd-Hauptwege-Achse zwischen der Ladenzeile der Dimker Allee und dem Handwerkshof aussehen soll: „Vorgesehen ist eine westlich versetzte glatte durchgängige Wegeführung mit wenig Unterbrechungen.“ Diese von Bäumen gesäumte Magistrale soll an mehreren Stellen Platz-Charakter haben, wobei vor allem der „Dimker Platz“, in einen oberen und einen unteren Bereich gegliedert, als Treffpunkt und Stätte der Kommunikation besondere Bedeutung bekommen wird.

"Dimker Terrasse"

Zweiter markanter Punkt ist die „Dimker Terrasse“, der Übergang zum Handwerkshof. Er wird besonders gepflastert und beim Abgang zur Straße sowohl als Treppe wie als behindertengerechte Rampe gestaltet. Leuchten oder Säulen sollen für klare Strukturen sorgen. Neben einem 4 m hohen Kunstwerk, das unter der Anleitung eines Fachmanns von Schülern gestaltet wird und am Standort des abgerissenen Gebäudes Dimker Allee 35 ein symbolhaftes Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft des Ortsteils werden soll, sind weitere ästhetische Reize geplant.

Gedacht ist an eine Halbkugel aus Stahl, aber auch einfache Spielgeräte, die Kinder zum Sitzen, Rutschen oder Klettern einladen, jedoch auch ohne die Spielfunktion als Blickfang dienen können. Überflüssige Beton-Elemente sollen aus dem Ortsbild verschwinden.

Barkenberg wäre nicht Barkenberg, wenn seine Bürger nicht mit kritischem Blick lebhaften Anteil an der Planung nähmen und auch die Details intensiv diskutierten. So nahmen die Planer nach fast zwei Stunden eine Fülle von Anregungen und Änderungswünschen mit.

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