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Prozess am Landgericht

Pennymarkt-Räuber muss für fast neun Jahre ins Gefängnis

Dorsten/Essen Nach einer Serie von Raubüberfällen auf Supermärkte muss ein 35-jähriger Mann aus Bosnien-Herzegowina nun für acht Jahre und acht Monate in Haft. Auch der Überfall auf den Pennymarkt an der Händelstraße in der Feldmark geht auf sein Konto.

Pennymarkt-Räuber muss für fast neun Jahre ins Gefängnis

Der Prozess fand am Essener Landgericht statt. Foto: Foto: Maja Hitij / dpa

Der Angeklagte war 2016 nach Deutschland gereist, kurz danach ging es auch schon los. Statt zu arbeiten, überfiel er Supermärkte und Firmen. Der Raubzug in Dorsten ist am 12. August 2016 gegen 20.57 Uhr passiert.

Mit Schusswaffe bedroht

Ein Mitarbeiter wurde mit einer Schusswaffe bedroht, dann musste er die Kasse öffnen und sich auf den Boden legen. Für einen Teil der Überfälle war der Angeklagte in einem ersten Prozess schon Anfang des Jahres verurteilt worden. Danach waren jedoch weitere Raubzüge bekannt geworden, bei denen die Spuren ebenfalls zu dem 35-Jährigen geführt haben. Neben dem Pennymarkt in Dorsten waren auch Geschäfte in Gladbeck, Oberhausen und Duisburg überfallen worden. Die Folgen für die Opfer waren zum Teil dramatisch.

„Todesangst“

Eine Kassiererin aus Oberhausen hatte im Prozess von echter Todesangst gesprochen. Sie hatte den Lauf der Pistole sogar an ihrer Schläfe gespürt. Die 31-Jährige wird bis heute von Albträumen verfolgt. „Manchmal denke ich, der Täter steht bei mir am Bett“, sage sie. Hintergrund der Taten soll die Drogensucht des Angeklagten gewesen sein. Im Prozess vor dem Essener Landgericht war von Rauschgift und Psychopharmaka die Rede. Einen Teil der Strafe muss der 35-Jährige deshalb in einer geschlossenen Entzugsklinik verbringen. Das Urteil lautet auf schweren Raub.

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