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300 Kinder pflanzen Schulwald

Schüler löschen Feuer in der Üfter Mark

Schermbeck Mehr als 300 Schüler sorgen in diesen Tagen dafür, dass der Schulwald der Üfter Mark weiter wächst. Einige müssen aber auch ein Feuer löschen.

Schüler löschen Feuer in der Üfter Mark

Wie man mit einem Feuerlöscher umgeht, lernten die Schüler bei Forstwirt Michael Rohlf (l.). Foto: Foto: Berthold Fehmer

Forstwirtschaftsmeister Uli Gräfer zeigte am Dienstag der Klasse 2a der Hermann-Landwehr-Grundschule aus Brünen, wie man Buchen einpflanzt. „Wir haben hier letztes Jahr schon Bäume eingepflanzt“, sagt ein Schüler. „Das sind bestimmt die, die so gut angegangen sind“, sagt Gräfer augenzwinkernd. Und dann: „Jetzt macht mal alle einen Kreis!“ Und zehn Sekunden später: „Das sieht eher aus wie ein Osterei.“

Schüler löschen Feuer in der Üfter Mark

Forstwirtschaftsmeister Uli Gräfer erklärte den Schülern der Hermann-Landwehr-Grundschule aus Brünen am Dienstag den Aufbau der kleinen Buchen, die die Schüler anschließend in den Jahrgangswald einpflanzten. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Der Spaß kommt nicht zu kurz bei den lehrreichen Vorträgen der Mitarbeiter des Regionalverbands Ruhr. Revierleiter Christoph Beemelmans freut sich, wenn die Kinder nach zwei, drei Jahren wieder in den Schulwald kommen und dort Bäume entdecken, die sie selbst gepflanzt haben. „Die sind jetzt größer als die Kinder.“ Beemelmans ist wichtig, dass jeder Schüler mindestens einen Baum pflanzt, damit sie eine Beziehung zum Wald aufbauen. Die Schüler, die von Dienstag bis Donnerstag zu Gast sind, stammen aus den Kreisen Recklinghausen und Wesel.

Fledermäuse

Beemelmans Frau Christa berichtet den Schülern der Montessori-Schule aus Wulfen indes, warum es Fledermäuse heutzutage schwerer haben als früher. Nicht nur, dass es weniger Insekten und damit Nahrung für die Fledermäuse gebe. Auch die Schlafplätze seien weniger geworden. „Fledermäuse schlafen kopfüber auf Dachböden, in Höhlen, in Mauerspalten. Aber heute sehen Bauernhöfe aus wie Fabriken. Dachböden werden zugemauert.“

Eine Alternative stellt Wildhüter Jürgen Baltes vor: Fledermaus-Kästen, die man im Garten an einen Baum hängen kann. Wichtig sei, dass das Einflugloch immer etwas höher als der Boden sei, so Baltes. Warum? „Fledermäuse käckeln ganz schön viel“ – der Kot könne das Loch verstopfen und die Fledermaus wäre gefangen. Mit Hammer und Nägeln lässt Baltes die Schüler selbst Fledermaus-Kästen bauen.

An einer weiteren Station lernen die Schüler viel über Bäume, während Stefan Kalisch und Sebastian Schacht an ihrer Station den Kindern erklären, wie man Tiere im Wald entdecken kann, auch wenn man sie gar nicht sieht. Über hinterlassene Spuren oder auch den Geruch. „So riecht Wildschwein“, sagt Kalisch und öffnet eine kleine Dose mit Wildschweinhaaren. „Wenn die Mädchen dann ‚Ih‘ sagen, sage ich: Die Wildschweine finden Menschengeruch auch ekelig. Du bist hier bei denen zu Hause und nicht die bei dir.“

Waldbrand

Warum Waldbrände gefährlich sind, wie sie entstehen und was man tut, wenn man einen entdeckt hat, lernen die Otto-Pankok-Schüler bei Michael Rohlf und Randolf Treutler. Rohlf: „Wenn ihr einen Waldbrand entdeckt habt – holt ihr dann von zu Hause eine Grillwurst und setzt euch daneben?“ Das würden die Schüler natürlich nicht, sondern die 112 rufen. Dario, Mathew und Klara von der 1b der Hermann-Landwehr-Schule dürfen sogar mit einem Feuerlöscher das Feuer in der Feuerschale löschen.

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