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St. Ursula fördert Experten

DORSTEN Im Rahmen des Förderprojekts „Experte“ präsentierten siebzehn Schülerinnen und Schüler des St. Ursula Gymnasiums am Sonntag ihre Forschungsergebnisse.

St. Ursula fördert Experten

Diese Sechstklässler feilten ein Schulhalbjahr lang an ausgesuchten Themen ihrer Wahl, die sie am Sonntag beim Expertentag in ihrer Schule präsentierten.

Unter der Leitung von Carmen Rüter und mit Hilfe weiterer Lehrkräfte hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 ein halbes Jahr lang an einem Thema ihrer Wahl recherchiert. Die Präsentation der Ergebnisse am Sonntag umspannte dabei Vorträge über den Amazonas, die Kinderarbeit als moderne Form der Sklaverei bis hin zur Geschichte des F.C. Bayern München. Beindruckend war hierbei vor allem die analytisch-strukturierte Vorgehensweise der Sechstklässler, die nicht nur eine bemerkenswerte Powerpointpräsentation zusammengestellt hatten, sondern ihr Thema vor Publikum frei vortrugen.

Zehnseitige Arbeit verfasst und vorgetragen

Als schriftliche Komponente des Projekts hatten die Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine zehnseitige Expertenarbeit zu ihrem Thema verfasst. Im Laufe des letzten Halbjahres führten sie außerdem ein Lerntagebuch, in dem sie die Ziele und Fortschritte ihrer Recherchen in Internet und Bibliotheken dokumentierten. Carmen Rüter sieht in dem Förderprojekt „Experte“ eine hervorragende Möglichkeit, die Interessen der Sechstklässler zu unterstützen und ihre Neugier zu fördern. Denn gerade bei besonders begabten Schülerinnen und Schülern der Unterstufe schwindet die anfängliche Lern-Motivation oftmals im Laufe der Schuljahre.

Geeignete Schüler sorgfältig ausgesucht

Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, hatten die Klassenlehrer vom Arbeits-, Persönlichkeits- und Leistungsprofil geeignete Schülerinnen und Schüler aus der Stufe 6 für die Teilnahme am Projekt vorgeschlagen. Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit wurden auch durch das selbstständige Nachholen des versäumten Unterrichtsstoffs gefördert, in denen die Sechstklässler an ihren Themen arbeiteten. Hierzu hatten sie sich zu Beginn des Projekts schriftlich verpflichtet. Die teilnehmenden Nachwuchs-Experten erbrachten nicht nur am Sonntag, sondern ein ganzes Schulhalbjahr lang tolle Leistungen, die insgesamt großen Respekt und Bewunderung verdient.

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