Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tier-Tausch entlastet das Tierheim

DORSTEN Die Ferienzeit beschert vielen Haustieren ein trauriges Schicksal. Auch im Dorstener Tierheim sieht man den nächsten Wochen mit bangen Gefühlen entdecken.

Tier-Tausch entlastet das Tierheim

Im Dorstener Tierheim ist der Platz besonders in den Ferien knapp.

In den Katzengehegen ist jetzt schon kein Platz mehr, derzeit sind nur noch acht Hundeboxen frei. Über Ortsgrenzen hinaus versucht der Deutsche Tierschutzbund zu helfen. Er hat die Aktion "Nimmst du mein Tier, nehm' ich dein Tier" gestartet. In vielen Fällen gelingt es so, "Tiersitter" zu finden.

Außerdem bietet der Tierschutzbund ein Urlaubs-Beratungstelefon mit Tipps für die konkrete Reiseplanung zu "tierisch guten Reisebedingungen" an. Trotzdem wird's in Tierheimen eng. Die Reisezeit wird dort wegen der zunehmenden Zahl an zu betreuenden Tieren zu einer besonderen Herausforderung. Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind oft schon vor Beginn der Ferienzeit ausgelastet.

Wenn Tiere zur Last werden

Immer wieder kommt es in diesen Tagen zu dramatischen Situationen, wenn verantwortungslose Tierhalter ihr Tier aussetzen, weil sie es als "Last" empfinden. "Wir haben gemeinsam mit den uns angeschlossenen Tierschutzvereinen mit den Aufklärungs- und Beratungsangeboten sicher viele Tiere vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Dennoch werden viele Hunde, Katzen und besonders auch Kleintiere zu Urlaubsopfern werden", befürchtet Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Allein in den Ferienwochen werden in den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angehören, bundesweit knapp 70.000 Tiere neu aufgenommen. Besonders die Zahl der in den Tierheimen abgegebenen Kleintiere ist in den letzten Jahren enorm angestiegen.

Aussetzen ist verboten

Wer beobachtet, dass ein Tier ausgesetzt wird, sollte umgehend die Polizei oder den örtlichen Tierschutzverein informieren. Das Aussetzen von Tieren ist verboten und kann mit Geldbußen oder in besonders schweren Fällen mit Haftstrafe belegt werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Deutsche Glasfaser will für schnelles Internet sorgen

Wer in Wulfen und Deuten will den Breitband-Ausbau?

Wulfen/Deuten Nach Lembeck, Rhade und Östrich möchte die Deutsche Glasfaser auch in Alt-Wulfen (einschließlich Westabschnitt) und Deuten für schnelles Internet sorgen. Bald startet die Nachfragebündelung für den Breitband-Ausbau.mehr...

Diskussionen nach Unfalltod an der Händelstraße in Dorsten

Sind Fußgänger auf Parkplatz in Gefahr?

Dorsten Der Unfalltod einer 57-Jährigen auf dem Parkplatz des Nahversorgungszentrums an der Händelstraße wird online heiß diskutiert. Autofahrern wird Rücksichtslosigkeit vorgeworfen.mehr...

Prozess um versuchten Mord in Dorsten

Pärchen wollte 17-Jährige umbringen

Dorsten/Essen Einem Dorstener Pärchen (20 und 27) wird ab 26. Februar der Prozess gemacht. Die beiden sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Sie sollen eine 17-Jährige mit einem Messer attackiert haben.mehr...

Dorsten Zum ersten Mal hat ein Anwohner in Dorsten eine Tempo-Messtafel gekauft. Sie mahnt nun dauerhaft Raser vor seiner Haustür. Die Gründe erklärt der Familienvater im Video. Das Beispiel könnte Schule machen, hofft der Bürgermeister.mehr...

Hardt Die Kinder der Pestalozzischule haben sich am Dienstag bis nach Afrika getrommelt. Der Trommelzauber war zu Gast an der Grundschule. DJ Dr. Fofo nahm die Kinder dabei mit auf eine Fantasiereise. Viele Fotos und ein Video gibt es bei uns. mehr...

Geständnis im „Voodoo-Prozess“

Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt

Dorsten/Selm/Castrop-Rauxel Im „Voodoo-Prozess“ um Menschenhandel und Ausbeutung in Bordellen in Castrop-Rauxel und Umgebung geht es jetzt auch um illegale Schwangerschaftsabbrüche. Einer der Hauptangeklagten hat zugegeben, Abtreibungspillen an schwangere Prostituierte verteilt zu haben.mehr...