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Langer Stau auf der B236 nach Verkehrsunfall

60-Jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt

Dortmund/Lünen Über acht Kilometer lang war der Rückstau, der am Donnerstagvormittag durch einen Verkehrsunfall auf der B236 kurz vor Lünen entstanden war. Die Polizei musste den Verkehr über Eving und Derne umlenken.

60-Jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt

Ab der Ausfahrt Derne wird der Verkehr der B236 umgeleitet. Foto: Oliver Schaper

Gegen 9.36 Uhr hatte sich am Donnerstag auf der B236 in Fahrrichtung Lünen kurz vor Lünen ein Verkehrsunfall ereignet, an dem drei Lkw beteiligt waren. Alles begann damit, dass ein 33-Jähriger mit seinem Sattelzug von der Dortmunder Straße nach links auf die B236 abbiegen wollte. Nach ersten Erkenntnissen, so ein Polizeisprecher, hat er dabei übersehen, dass die Ampel für ihn Rot zeigte.

Ein weiterer Sattelzug, gefahren von einem 60-Jährigen fuhr in Richtung Lünen geradeaus. Seine Zugmaschine traf die Zugmaschine des 33-Jährigen. Der 60-Jährige kam rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über die Mittelinsel hinweg und traf mit seinem Sattelzug einen weiteren Lkw eines 39-Jährigen, der von der B236 nach Lünen fahren wollte.

Sattelzug streift noch drei Pkw

Der Lkw des 60-Jährigen prallte ab und rollte quer über alle Fahrstreifen. Dabei trifft sein Sattelzug drei Pkw, die auf der Linksabbiegerspur der Dortmunder Straße standen. Dann rollte der LKW des 60-Jährigen ins Feld.

Nach dem Unfall am Morgen dauerte die Unfallaufnahme mit Aufräumarbeiten bis 12.50 Uhr. Die Fahrzeuge stauten sich auf der Dortmunder Straße Richtung Brechten, auf der B236 Richtung Lünen und in Richtung Dortmund auf der Ausfahrt nach Gahmen und Derne. Der etwa acht Kilometer lange Rückstau, der fast bis zur Stadtkrone-Ost reicht, hat die Polizei dazu verleitet, den Verkehr ab der Ausfahrt Derne umzulenken.

60-Jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt

Aufräumarbeiten nach dem Unfall. Foto: Beate Rottgardt

Der 60-jährige Lkw-Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär behandelt wird. Lebensgefahr besteht laut Polizeiangaben nicht. Ein 51-jähriger Pkw-Fahrer, dessen Auto beschädigt wurde, erlitt einen Schock.

Der Sachschaden wird auf 176.000 Euro geschätzt.

 

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