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Angehörige klagt gegen „lukratives Geschäft“ nach Einäscherung

hzStadt Dortmund versilbert Hüftprothesen aus Totenasche

Die Praxis der Stadt Dortmund, bei Einäscherungen Zahngold und Metallprothesen aus der Asche von Verstorbenen zu Geld zu machen, stößt auf Widerspruch. Vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist eine Klage gegen die Stadt anhängig. Es geht dabei nicht nur um einen Streitwert von knapp 400 Euro, sondern um eine grundsätzliche Frage.

Dortmund

, 08.06.2018

Vier von fünf Beisetzungen auf den städtischen Friedhöfen Dortmunds sind mittlerweile Urnenbestattungen. Doch nicht alle Toten werden im Krematorium auf dem Hauptfriedhof eingeäschert. Trotzdem konnte die Stadt im vergangenen Jahr 118.000 Euro an Einnahmen aus der Totenasche gewinnen - mehr als geplant; denn die Stadt verwertet nicht nur Reststoffe wie Zahngold, das in sogenannten Scheideanstalten von der Asche getrennt wird. Seit Ende 2016 versilbert sie auch vorab aus der Asche sortierte Metall- und Schlacketeile wie Gelenke, Platten, Schrauben und Nägel.

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