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Spatenstich für Großgaragenpark nahe Phoenix-See

Auf altem Zechenareal wächst ein Großgaragenpark

Dortmund Wohin mit dem Boot, mit dem großem Wohnmobil oder dem Hausrat, den man längere Zeit zwischenlagern muss? In Schüren entsteht dafür in der Nähe des Phoenix-Sees ein Großgaragenpark – nach Angaben der Investoren der größte seiner Art außerhalb der USA.

Auf altem Zechenareal wächst ein Großgaragenpark

So soll der Großgaragenpark an der Straße Am Remberg (unten) insgesamt aussehen. Foto: Investor

Die Kulisse für den symbolischen ersten Spatenstich war mit Bedacht aufgebaut: Ein Schnellboot, ein Wohnmobil und ein schicker Oldtimer. Sie alle können demnächst in den Hallen unterkommen, die im Großgaragenpark in Schüren ganz in der Nähe des Phoenix-Sees entstehen.

Auf dem früheren Zechenareal am Remberg, gleich neben der B236, werden auf einer Fläche von 2,3 Hektar – das entspricht gut drei Fußballfeldern – bis Oktober mehrere Komplexe mit bis zu 16 Meter langen und bis zu vier Meter hohen Hallen entstehen. Das Ehepaar Christina Rether und Dr. Alexander Rether investiert dafür mehr als 5 Millionen Euro.

Platz für Wohnmobile und Boote

Dahinter steckt ein durchaus persönlicher Antrieb. Als Wohnmobilisten und begeisterte Wassersportler kennen Christina und Alexander Rether das Problem, Fahrzeuge und Boote daheim unterzubringen. Nachdem sie Großgaragen in anderen Städten kennengelernt hatten, haben sie lange Zeit in Dortmund ein Gelände gesucht, um ihre Idee zu verwirklichen.

Fündig wurden sie am Remberg, wo ein Teil des früheren Areals der Zeche Freie Vogel & Unverhofft mehr oder minder ungeordnet und wenig ansehnlich von Kleinbetrieben genutzt wurde.

Inzwischen sind die alten Gebäude abgerissen, das Gelände ist mit Kanal und Versorgungsleitungen neu erschlossen. Innerhalb eines halben Jahres sollen nun die Hallenkomplexe entstehen, die in unterschiedlichen Zuschnitten vermarktet werden.

Schon viele Interessenten

Rund 300 Nutzungseinheiten sind geplant – angefangen bei sieben Metern langen Lagerflächen. Das Interesse ist groß, berichten die Investoren. Es gibt Nachfragen von Besitzern von Booten, Wohnmobilen, Motorrädern und Oldtimern, aber auch von Handwerkern und Gewerbebetrieben, die die Hallen als Lager nutzen wollen. Nach den Erfahrungen ähnlicher Projekte könnten so bis zu 180 Arbeitsplätze angeschoben werden.

„Das Vorhaben ist auch ein Stück Strukturwandel“, stellte denn auch Planungsdezernent Ludger Wilde beim ersten Spatenstich fest. Er ist davon überzeugt, dass sich das Projekt auch städtebaulich gut integriert. Dazu soll auch ein Grünkonzept beitragen.

Waschhalle für große Fahrzeuge

Den Nutzern versprechen die Investoren größtmöglichen Service. Das beginnt beim Sicherheitskonzept, das von der geregelten Zugangskontrolle über Alarmsysteme bis zur Versicherung reicht. Es gibt Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten für Wohnmobile und eine Waschhalle für große Fahrzeuge.

Mit Wohnmobil-Anbietern hat das Ehepaar Rether Partnerschaften vereinbart. Die werden sich dann mit der geplanten Eröffnung des Großgaragenparks im Oktober mit Leben füllen.

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