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Bahnfahrt mit Rollstuhl und Kinderwagen

Bahnfahrt mit Rollstuhl und Kinderwagen

<p>Die Treppe ist ein unüberwindliches Hindernis für Behinderte: Das sehen Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (l.), Lisa und Norbert Engelmann (Mitte) sowie (hinten v.l.) SoVD-Kreisvorsitzender Friedrich Herkelmann und Rüdiger Schmidt. Lindert</p>

Scharnhorst Einstimmig folgte die Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst einem SPD-Antrag, der die Bahn dazu auffordert, einen barrierefreien Zugang zum Haltepunkt Scharnhorst zu gewährleisten. Die Sozialdemokraten hatten erfahren, dass die Bahn im Zuge der Renovierung den Bahnsteig in Richtung Hamm um etwa 100 Meter verkürzen will.

Der Bahnhof wäre dann für Behinderte und Personen mit Kinderwagen praktisch nicht mehr barrierefrei zu erreichen (wir berichteten). "So etwas ist den Betroffenen einfach nicht zuzumuten", unterstrich SPD-Fraktionssprecher Rüdiger Schmidt. Die BV schlägt den Bau behindertengerechter Rampen vor.

Auch wenn das Hohenbuschei-Gelände - das Areal des alten Flughafens in Brackel, wo im Laufe der nächsten Jahre insgesamt bis zu 1000 Wohneinheiten entstehen sollen - im Zuständigkeitsbereich der BV Brackel liegt, hat sich das Scharnhorster Vorortparlament in Sachen Bebauungsplan 203 zu Wort gemeldet.

Es forderte die Verwaltung auf, in ihrem Entwurf außerhalb des Planbereiches die gewünschte Untertunnelung der ICE-Strecke und die Fußgängerverbindung in den Stadtbezirk Scharnhorst darzustellen.

Die Ortspolitiker bitten die Tiefbauverwaltung, kurzfristig das Verfahren zur Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn einzuleiten und beim Land Nordrhein-Westfalen die Fördermöglichkeiten abzuklären. Für Juli 2008 sei ein Termin mit der Stadt Kamen geplant. Dort sei in kurzer Zeit eine Vereinbarung mit der Bahn geschlossen und eine ICE-Unterquerung bei laufendem Betrieb mit geringem Kostenaufwand realisiert worden. u.b.

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