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Scheuer: Dortmund kann Diesel-Fahrverboten entgehen

Bundesverkehrsminister fordert Dortmund zum Handeln auf

Dortmund Dortmund brauche keine Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge, um die Schadstoffgrenzen einzuhalten. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag in Berlin. Allerdings gebe es eine Bedingung.

Bundesverkehrsminister fordert Dortmund zum Handeln auf

Ruhr-Nachrichten-Redakteur Ulrich Breulmann im Interview mit Bundesverkehrsminsiter Andreas Scheuer. Foto: Rui Cardoso

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) äußerte sich am Rande des Lokalmedien-Gipfels, zu dem er am Donnerstag Journalisten aus den von einem Diesel-Fahrverbot bedrohten Städten nach Berlin eingeladen hatte. Demnach könne Dortmund einem Diesel-Fahrverbot entgehen:

Dortmund überschreit den Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft seit Jahren an den Messstellen an der  B1 und der Brackeler Straße. Die Deutsche Umwelthilfe hatte daher vor einigen Wochen Dortmund verklagt, um auch hier ein Fahrverbot für ältere Diesel durchzusetzen.

Scheuer antwortete auch auf die Frage unserer Redaktion zum seit vielen Jahren gewünschten und noch immer nicht absehbaren zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Dortmund-Lünen:

Bei der Frage, warum der Bund nicht mit größerem Druck die Untertunnelung der B1 vorantreibe, musste Scheuer allerdings passen. Er werde die Antwort aber nachliefern, versprach er – und hielt Wort. Am Nachmittag gab es eine Antwort aus seinem Ministerium, allerdings mit keinen neuen Erkenntnissen. Bis 2030 dürfe zwar am Tunnel geplant werden, ob es danach aber auch grünes Licht für den Bau gibt, ist offen.

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