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Campusfest: Feiern zwischen Pfützen

DORTMUND Das Campusfest am Samstag fiel dem Regen zum Opfer: Es kamen viel weniger Besucher als in den vergangenen Jahren. Erst am Abend, als die Lebenden Legenden auftraten, füllte sich der Martin-Schmeißer-Platz.

Campusfest: Feiern zwischen Pfützen

Die Lebenden Legenden brachten am Abend Schwung in das Campusfest.

Es regnet. Es trieft. Pfützen bilden sich auf dem Martin-Schmeißer-Platz. Und trotzdem: Ein paar mutige halten es aus, trinken ihr Bier unter den Vordächern der beiden Bierstände und warten auf Dear Lament.

Die Band aus Köln ist eine der drei Newcomerbands, die Samstagnachmittag beim Campusfest der TU Dortmund auftraten.

Vor nicht mal 40 Personen sang Frontfrau Jenny die Songs der erst 2007 gegründeten Gruppe. Musikrichtung: Indie, Alternative, Funk. Eine dreiviertel Stunde später hat der Regen ausgesetzt. Einen Rundgang über das Festgelände wagen nun die, die dem Wetter trauen.

Experimente und Vorträge

Hinter der Bühne wird aber schon abgebaut, zu sehen gibt´s jetzt nichts mehr. Bis nachmittags der Regen kam, haben die Fakultäten und Institute sich hier vorgestellt, Experimente gemacht, Vorträge gehalten, informiert. Zielgruppengerecht, natürlich. Die Synthese eines Bieres wurde am Chemie-Stand untersucht, „The Simpsons - Real Math in Springfield“ war ein Vortrag der Mathe-Fakultät.

Ein paar hundert waren es schon, die gekommen sind. Aber nicht so viele wie in den vergangenen Jahren. Wo könnte noch was los sein? Wieder zurück zur Bühne? Da wird umgebaut, für die nächste Band. Der Weg führt zur kulinarischen Meile. Lecker riecht es, wenn man zwischen den Ständen mit allerlei ausländischen, meist fernöstlichen Spezialitäten herspaziert. Automatisch kommt man zum Sonnendeck, und, ja, hier findet man ein paar Menschen. Eine Leinwand zeigt Fußball, außerdem ist es schön warm hier. Draußen wurde Sand aufgeschüttet, sollte eigentlich ein Strand mit Liegestühlen sein. Der Regen hat´s verdorben. Aber langsam kommt die Sonne wieder. Und die Leute auch.

Gegen Abend wurde es voller

Gegen acht füllt sich auch der Martin-Schmeißer-Platz, als die Lebenden Legenden kommen, sind rund 500 Leute da. Bei Die Happy, mehrfach ausgezeichnete deutsche Rockgruppe, ist der Platz voll. Die Stimmung ist gut, es wird gefeiert, die Securitys schwitzen. Bis Mitternacht durfte in diesem Jahr Musik gespielt werden, eine Stunde länger als in den vergangenen Jahren. Das hat das Studentenwerk herausschlagen können. Und es hat eine Idee für das nächste Jahr, die allerdings nicht alle freuen wird: Das Gelände soll eingezäunt, die Mehrkosten mit Eintritt ausgeglichen werden. Mitgebrachte Getränke würden so der Vergangenheit angehören.

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