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Das sind Dortmunds kulinarische Ab- und Neuzugänge

Neue Gesichter in Dortmunds Gastronomie-Landschaft

In Dortmunds kulinarischer Ausgehlandschaft hat sich wieder einiges verändert. Bei einer Gastro-Kette müssen sich die Dortmunder weiter gedulden. Wir haben einen Überblick, was sich in den vergangenen Wochen in Dortmunds Gastronomie-Landschaft getan hat.

Dortmund

von Nicole Giese

, 11.06.2018
Das sind Dortmunds kulinarische Ab- und Neuzugänge

Seit Mitte März hat das Café Anne Möller an der Fächerstraße 2 geöffnet. © Oliver Schaper

Es gibt ein paar neue Gesichter in Dortmunds Gastro-Landschaft – sowohl in der City, als auch in den Stadtteilen. Andere Lokale haben dafür ihre Türen geschlossen. Wir haben einen Überblick, was sich in den vergangenen Wochen in der Ausgehlandschaft getan hat:

Café Anne Möller

Gemütlich frühstücken und einen leckeren Kaffee genießen, können Anwohner und Gäste des Klinikviertels seit Mitte März im Café Anne Möller an der Fächerstraße 2.

Die nahe Möllerbrücke gab den Namen und beeinflusste auch das Interieur. Das Design des kleinen Eckladens nimmt die Umgebung auf: Die alten Straßenlaternen der Möllerbrücke finden sich in der Deckenbeleuchtung wieder, die Wandverkleidung spiegelt die Sandsteinmauern, Wohnzimmergefühl wie auf der markanten Brücke vermitteln gemütliche Sessel.

Neben diversen Kuchen gibt es einen Mittagstisch mit wechselnden Gerichten. Und von donnerstags bis samstags gibt’s auch eine Abendkarte.

Namu Sweets

Koreanisch genießen geht jetzt in süß. Direkt neben dem Restaurant Namu an der Olpe 14 haben die Inhaber einen Café-Ableger Namu Sweets eröffnet. Schlemmen kann man auf einer Terrasse direkt vor dem Haus oder im ersten Obergeschoss mit Kinderspielecke und Blick auf die Bäume.

Auf den Teller kommen Matcha- oder Lavendeltörtchen, Hefeteiggebäck gefüllt mit roten süßen Bohnen oder für den herzhaften Gaumen Pizzabrote mit Bulgogi (mariniertes Rindfleisch, ein typisches koreanisches Fleischgericht) – jeden Tag zwei bis drei frisch gebackene Sorten.

Wer will kann Bingsu probieren, Milch-Eisschnee mit Zuckersirup, Obst oder süßen Bohnen und Reiskuchen. In Korea eine sehr beliebte Erfrischung an heißen Tagen.

Bier-Café-West

Am Rande des Westparks hat Gülten Karadas Anfang Juni das Bier-Café-West eröffnet. Wie der Name schon sagt, werden an der Langen Straße 42 regionale Craft-Biere ausgeschenkt. Zum Beispiel ein Bio-Weizenbier von Mücke aus Essen. Es gibt aber auch Kaffee und selbstgemachte Kuchen, auf der Karte des Bier-Café-West stehen außerdem mediterrane Gerichte.

K.Maras-Grill

Eine Filiale hat der K.Maras-Grill aus Lindenhorst an der Hohen Straße 8 eröffnet. In dem türkischen Grillrestaurant können seit zwei Monaten nun auch Innenstadt-Bewohner die Spezialitäten genießen – bekannt und beliebt ist vor allem der Döner.

Der Dortmunder Blog „Last Junkies on Earth“ hatte dem K.Maras-Grill an der Bergstraße 63 vor zwei Jahren den Titel zum besten Döner Dortmunds verliehen. In Lindenhorst gibt es das Restaurant schon seit mehr als 25 Jahren.

La Paz

Gedulden müssen sich Dortmunder Feinschmecker gerade an zwei Stellen in der Innenstadt: Die Außengastronomie des spanischen Restaurants La Paz rund um den alten Straßenbahn-Wagen an der Kampstraße wird gerade neu gestaltet, soll aber pünktlich zum Sommer wieder nutzbar sein.

Das sind Dortmunds kulinarische Ab- und Neuzugänge

Die Außengastronomie des spanischen Restaurants La Paz rund um den alten Straßenbahn-Wagen an der Kampstraße wird gerade neu gestaltet. © Oliver Schaper

Hans im Glück

Warten heißt es auch für Fans der Burger-Schmiede „Hans im Glück“. Sie wollte längst am Hansaplatz ihr neues Dortmunder Restaurant im Azad-Haus eröffnet haben. Nun heißt es Ende des Jahres.

Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, schwelt ein Streit um Übernahme-Kosten von Einbauten mit der Gastronomie-Kette Ginyuu, die dort eigentlich im Frühjahr 2017 ein weiteres panasiatisch-pazifisches Restaurant eröffnen wollte. Daraus wurde bekanntlich nichts.

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Burg Heisterkamp

Einen Biergarten bietet künftig die Burg Heisterkamp in Huckarde. Matthias Stracke und Koch Thorsten Knoke haben die Traditionsgastronomie übernommen, alles hell und freundlich gestaltet und die Kegelbahn wieder zum Laufen gebracht. Serviert werden mediterrane Gerichte, Tex-Mex-Speisen, Steaks und Saisonales. „Bei uns ist alles barrierefrei erreichbar, selbst die Kegelbahn“, betont Stracke.

Chimichurri

Argentinisch kreativ soll die Küche im Chimichurri sein – Pate für das Restaurant von Dirk Kalthoff stand der Name einer bekannten Sauce aus dem südamerikanischen Land. Eine Eröffnung an der Hermannstraße 135 in Hörde ist für August geplant.

Serviert werden neben den unvermeidlichen Steaks argentinische Schnitzel und andere Spezialitäten. Kalthoff ist in dem Land aufgewachsen und sagt: „Wir wollen von Klischees abweichen und die Vielfalt der argentinischen Gerichte zeigen.“

Vereinsheim KGV Hafenwiese

In der Vereinsgaststätte beim Kleingartenverein „Hafenwiese“ ist ein neuer Pächter vor Anker gegangen. Passend zur Schrebergarten-Hochsaison startete Vassilis Katsioulis am 1. Juni an der Schützenstraße 190.

Diese Lokale sind geschlossen Ein paar Abgänge hat die Gastronomie-Szene ebenfalls zu verzeichnen: -Seit Anfang April ist das Vegansky am Hohen Wall zu, das mit seinen vegetarischen Burgern und Döner auch über die Stadtgrenzen hinaus begeisterte. - Geschlossen hat seit Mitte Mai zudem die Agata Kaffeerösterei ihre Filiale an der Rheinischen Straße 12. Das Café ist eigentlich in Mannheim zu Hause und hatte erst im Herbst 2017 in Dortmund eröffnet. Bei Facebook erklärten die Betreiber, die Schließung habe persönliche Gründe. - Auch im Karat am Opernhaus sind schon wieder die Lichter aus.
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