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EM-Fest schlägt Brücke zur Loveparade

DORTMUND 11:0 zur Halbzeit. Denn es waren ohne Zweifel elf erfolgreiche Tage beim EM-Fest auf dem Friedensplatz. In der nächsten Runde bis zum Finale wird gleich der Bogen zum nächsten Großereignis, der Loveparade, geschlagen.

EM-Fest schlägt Brücke zur Loveparade

Elf Tage beste Stimmung. Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit zur Halbzeit des EM-Festes auf dem Friedensplatz.

Doch erst einmal zur Bilanz: Rund 100.000 Besucher hat Oliver Berten als Chef der veranstaltenden Dortmund-Agentur seit dem Auftakt am 6. Juni auf dem Friedensplatz gezählt. Besonders erfreulich: "Es gab kein nennenswertes Problem."

Was Peter Andres als Einsatzleiter der Polizei und Frank Berkemeier als Chef des eingesetzten privaten Sicherheitsdienstes Top Security nur bestätigen. 72 Personen wurden rund um das EM-Fest in Gewahrsam genommen, meist wegen Körperverletzungen, sechs Personen wurden verletzt  - zuletzt wie berichtet ein Polizist, der mit seinem Motorrad beim Autokorso türkischer Fans gegen eine geöffnete Beifahrertür fuhr. Für elf Tage sind das geringe Zahlen, betont Andres. Die EDG fegte in dieser Zeit rund ums Rathaus 9,8 Tonnen Müll zusammen.

So soll es weiter gehen. Mit dem Viertelfinale, das am Donnerstag mit dem Spiel Deutschland gegen Portugal beginnt, geht es für die Organisatoren des EM-Festes in die zweite Halbzeit. Und mit der abnehmenden Zahl der Spiele, steigt der Anteil der Musik am Programm. Parallel zu den Viertelfinal-Tagen startet der Wettbewerb "Dortmund sucht die Superband". Zwischen 18 bis 20 Uhr stellen sich pro Tag jeweils vier Bands mit einem 15-minütigen Auftritt vor. Eine Jury kürt die zwei Finalisten, die dann am 28. Juni vor Fury in the Slaughterhouse auf der Bühne stehen.

Und auch für die Halbfinaltage gibt es ein musikalisches Bonbon: Am 25. und 26. Juni stellt sich auf dem Friedensplatz der "Dortmund-Float" vor, der 25 Meter lange Riesen-Truck, den die Stadt bei der Loveparade auf der B1 am 19. Juli auf die Strecke schickt. Jeweils ab 16.30 Uhr stellt der Dortmunder Drummer Tony Liotta seine eigens komponierte Loveparade-Hymne "Drums of love" vor. Anschließend legen (am Mittwoch) die DJ's Ante Perry und Daniel Kasprowicz sowie (am Donnerstag) Carsten Hellmich und Nils König auf dem Float auf, um musikalisch auf die Loveparade einzustimmen. Dazu gibt es Infos rund um das Mega-Ereignis. Und mit ein bisschen Glück kann man zwei der begehrten Plätze für die Parade auf dem Dortmund-Float gewinnen.

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