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Ein "Bogen" für die Westfalenhütte

DORTMUND Für die Neuerschließung der Westfalenhütte setzt die Verwaltung auf einen Straßenneubau parallel zur Rüschebrinkstraße.

Ein "Bogen" für die Westfalenhütte

Nach dem Vorschlag der Verwaltung soll die Verbindung der Logistikfläche an der Feineisenstraße (am linken Bildrand) das Zementwerk (oben links) umrunden, um dann parallel zur Rüschebrinkstraße (im Grünstreifen, der horizontal durch das Bild verläuft) zum Springorumknoten (rechts oben) zu führen.

Die Trasse soll die ehemalige P 4-Fläche an der Feineisenstraße im Nordwesten des Riesen-Areals, wo inzwischen mehrere Logistikzentren angesiedelt sind, mit dem Springorumknoten als Zufahrt zur B 236 im Südosten verbinden. Der Flächennutzungsplan sah noch eine Verbindung zentral über das geräumte Gelände der alten Sinteranlage vor – so wie es weiterhin auch die Politik in Scharnhorst und der Landschaftsbeirat fordern.

Die Verwaltung will dagegen nach dem Verkehrskonzept für die Westfalenhütte von der P 4-Fläche einen großen Bogen um das Zementwerk schlagen, um dann in Höhe der Straße Karrenberg den Weg parallel zur Rüschebrinkstraße zu führen. Die Fläche der alten Sinteranlage, auf der ebenfalls Logistikbetriebe angesiedelt werden sollen, könne so besser ausgenutzt werden, argumentieren die Planer. Zudem führten die Alternativ-Trassen zu einer höheren Verkehrsbelastung auf der Feineisenstraße und der Bayrischen Straße in Eving – was dort naturgemäß auf Widerstand stößt.

Kostenargument

Nicht zuletzt spreche aber auch das Kosten-Argument gegen die Scharnhorster Wunsch-Trassen: Der reine Straßenbau sei mit Kosten zwischen 3,8 und 4,8 Mio. Euro zwar günstiger als beim Vorschlag der Verwaltung, der auf 7,9 Mio. Euro beziffert wird. Das werde durch Zusatzkosten in Millionenhöhe wegen der Kreuzung mit der Bahntrasse und nötiger Verlagerungen etwa der Sandumladestation des Zementwerks aber mehr als aufgewogen. Vor allem stehen für die „Bogen“-Lösung höhere Fördermittel in Aussicht, welche die Kosten für die Stadt verringern.

 Entgegen den Befürchtungen der Scharnhorster Politiker rechnet die Verwaltung aber auch bei ihrer Variante mit einer deutlichen Entlastung für die alte Rüschebrinkstraße, den Bereich Wambeler Holz und die Straße Im Karrenberg, weil der LKW-Verkehr von dort über die neue Straße umgeleitet werden soll. Um die Wohngebiete in Kirchderne zu schützen, sollen die Zufahrten für LKW gesperrt werden. „Unter Würdigung aller Aspekte schneidet bei der Anbindung der P4-Fläche an den Springorumknoten die Trasse gemäß Verkehrskonzept Westfalenhütte deutlich besser ab“, lautet das Fazit der Planungsverwaltung. Jetzt wird der Vorschlag in den betroffenen Bezirksvertretungen und Ausschüssen beraten. Der Rat entscheidet am 8. November.

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