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Elisabeth-Klinik insolvent

DORTMUND Die Elisabeth-Klinik in Aplerbeck, eine überregional bekannte Einrichtung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, musste einen Insolvenzantrag stellen. Eine Altforderung aus Sachsen-Anhalt, der Heimat seines Hauses aus früherem Klinikverband, brachte die Zahlungsunfähigkeit.

Aktuell sieht es so aus, als sei die in privater Trägerschaft betriebene Elisabeth-Klinik (bis 2003 von Medica) wegen der Altforderung eines Abwasserverbandes von 350.000 Euro in die Insolvenz geschlittert. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 35 stationären Plätzen, neun in der Tagesklinik und einer Institutsambulanz, zählt rund 110 Beschäftigte, geleitet von den beiden Teamchefärztinnen Dr. Renate Gooßes und Pia Leimann. Das Jahresbudget der Klinik, so Regionalleiter Daniel Diehl, betrage 1,4 Mio. Euro. Dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gehört das Grundstück in Erbbaurecht. Schon seit längerem zeigt der LWL Interesse an einer Übernahme der Elisabeth-Klinik, da er bekanntlich mit seinen gegenüberliegenden LWL-Kliniken das psychiatrische Spektrum in Dortmund und Umgebung abdeckt. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie wäre eine willkommene Ergänzung. Dies bestätigt Helga Schuhmann-Wessolek, Gesundheitsdezernentin des LWL. „Für uns kam die Insolvenz überraschend. Die Elisabeth-Klinik passt gut in unseren Psychiatrie-Verband hinein. Wir prüfen jetzt alle Daten und Fakten sehr genau.“ Es gibt einen Mitbewerber: Die katholische St.-Johannes-Gesellschaft in Dortmund. Geschäftsführer Günther Nierhoff bemüht sich seit vier Jahren um die Klinik: „Sie ist für uns ein Mosaik-Stein zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie und passt somit gut in unser Angebot.“

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