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Wahl zur Superintendentin

Heike Proske wird Chefin der evangelischen Kirche in Dortmund

Dortmund. Die Synode des evangelischen Kirchenkreises wählte am Freitagabend die 56-Jährige Heike Proske an die Spitze des evangelischen Kirchenkreises. Sie kommt aus Bremen, hat aber eine Dortmunder Vergangenheit.

Heike Proske wird Chefin der evangelischen Kirche in Dortmund

Heike Proske wird die neue Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises. Ihr Vorgänger, Ulf Schlüter, gratulierte. Foto: Stephan Schuetze

Heike Proske ist neue Superintendent des evangelischen Kirchenkreises. Die 56-jährige wurde am Freitagabend in der Reinoldikirche von der Synode des Kirchenkreises zur Nachfolgerin von Superintendent Ulf Schlüter gewählt, der im Juni das Amt des Theolischen Vizepräsidenten der westfälischen Landeskirche übernimmt. Heike Proske setzte sich bei der Wahl gegen den Pfarrer der Gemeindepfarrer Syburg – Auf dem Höchsten, Ralf Greth, durch.

Zurzeit ist Proske Geschäftsführerin der Deutschen Seemannsmission mit Sitz in Bremen. Sie hat aber auch schon Erfahrungen in Dortmund gesammelt. Von 1993 bis 2001 war sie Gemeindepfarrerin in Körne/Wambel und zeitweise Synodalassistentin und damit stellvertretende Superintendentin im damaligen kleineren Kirchenkreis Dortmund-Mitte. Seit 2009 ist sie nach längeren Auslandsaufenthalten in Afrika leitende Theologin und Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission.

Kirchenkreis als Arbeitgeber

An der Spitze des Kirchenkreises steht sie künftig gemeinsam mit den beiden stellvertretenden Superintendenten Andrea Auras-Reiffen und Michael Stache. Sie lege viel Wert auf Teamarbeit hatte Heike Proske bei ihrer Vorstellung im Kirchenkreis betont. Immerhin ist der Kirchenkreis auch ein großer Arbeitgeber mit mehr als 1.300 Beschäftigten von Gemeinden bis zu Kitas und Bildungseinrichtungen.

Ein wichtiges Anliegen ist der künftigen Superintendentin die Weiterentwicklung des 2014 neu gebildeten Kirchenkreises, zu dem auch Lünen und Selm gehören, mit einem eigenen, klar erkennbaren Profil

Die Synode ist das Parlament des Kirchenkreises und dessen oberstes Entscheidungsorgan. Alle 28 evangelischen Kirchengemeinden aus Dortmund, Lünen und Selm entsenden gewählte Vertreterinnen und Vertreter in die Synode.

Dazu kommen Mitglieder, die vom Kreissynodalvorstand, dem gewählten Vorstand der Synode, berufen wurden. Insgesamt hat die Kreissynode so 241 Mitglieder.

Normalerweise tagt die Synode zweimal jährlich, um wichtige Beschlüsse zu fassen. So entscheidet das Gremium auch über die Finanzen des Kirchenkreises.

Am Freitag kam die Synode zu einer Sondersitzung in der Stadtkirche St. Reinoldi zusammen, um das Amt des Superintendenten neu zu besetzen.

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