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Kontraste beim Tag der Architektur

DORTMUND. Tausende strömten zum "Tag der Architektur". 22 Objekte standen in Dortmund den Besuchern offen. Dabei stand der "Knaller" in der Benninghofer Mark; an anderen Objekten bleib es da eher ruhig. Manche wussten auch schlicht von nichts.

Kontraste beim Tag der Architektur

Das Haus in der Benninghofer Mark: Hier war das Interesse groß.

Tag der Architektur? Was ist das? Hier? Hab ich nichts von gehört!“ – Die Bewohner der 458 Wohnungen waren vollkommen ahnungslos und gar nicht auf Besuch eingerichtet. Der kam auch nur vereinzelt, weil die Häuser in einer Durchgangsverkehr freien Oase der Der in Studentenkreisen fast pflichtmäßige Aufkleber der 70er „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ wurde in abgewandelter Form am Samstag Wirklichkeit in den Studentenwohnheimen an der Emil-Figge-Straße 3-9.Ruhe lagen. Dabei hätten sich auch private Bauherren viel abgucken können von den Außenanlagen der vom Architekturbüro Lintner sanierten Häuser, die wie der Hörder Clarenberg ein Farbkonzept als Hauptgestaltungsmerkmal haben. Die Außenanlagen hat das Ingenieurbüro Kaiser umweltschonend gestaltet. Das Regenwasser von den Flachdächern und Parkplätzen ist abgekoppelt vom Kanal, wird aus dem Keller in Bachläufe geleitet und versickert in einer Mulde. „Auch Besitzer von Spitzdachhäusern können so viel Abwassergebühren sparen“, weiß Ingenieur Andreas Weise. Das Kontrastprogramm zu den ruhigen Wohnheimen erlebte die Benninghofer Mark. Über die kleine Straße strömten Massen ins „J-House“, das die „archfactory“ nach dem Namen der Bauherren Eva und Marco Jung so benannt hat. Ein Wärmepumpsystem ein Meter unter dem Boden versorgt das energieeffiziente Holzständerhaus im Sommer mit kühler Luft und speichert Wärme für den Herbst. „Nach zehn Jahren hat sich die Anlage amortisiert“, erklärt der Hausherr. Das U-förmige, optimal zur Sonne ausgerichtete Haus wächst und schrumpft mit den Bedürfnissen der Familie. Die Raumaufteilung zwischen Einliegerwohnung und Haupthaus ist variabel, passt sich der Familiengröße an. Die Ideen der Bauherren prägen auch die Innenarchitektur: Das Bad ist orange und mit Kunststoff ausgegossen. Das Obergeschoss strahlt in Apfelgrün – vom Teppichboden bis zu den Wänden. Die ersten Besucher standen schon vor der Eröffnung des bundesweiten Tags der Architektur im Garten, obwohl es in Dortmund mit 22 Häusern eine sehr große Auswahl sehr ausgefallener Wohnobjekte gab. 

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