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Mutter und Tochter von Räuber ermordet

DORTMUND Zwei Frauen im Alter von 85 und 59 Jahren sind am Samstag gegen 10 Uhr in ihrem Haus an der Zipsstraße in Eving tot aufgefunden worden. Sie wurden Opfer eines Gewaltverbrechens, verübt bei einem Raubüberfall. Davon gehen zum jetzigen Zeitpunkt die Ermittler aus. Bei den Toten handelt es sich um Mutter und Tochter.

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Kripobeamte sichern die Spuren am Tatort.

Eine der beiden Leichen wird aus dem Haus getragen.

Nachbarn hörten Schreie, aber als es dann schnell ruhig wurde, kam keiner mehr auf die Idee, die Polizei zu rufen. Da waren Mutter (85) und Tochter (59) schon tot.. Die Mutter wurde erstickt, die Tochter durch mehrere Messerstiche getötet. So das Obduktionsergebnis. Mehr wollten Staatsanwältin Carola Jakobs und der Leiter der Mordkommission, Ralf Schinnerling, dazu nicht mitteilen, denn mehr wäre Täterwissen, und der oder die Täter werden noch immer fieberhaft gesucht.

Der Tatort des grausamen Verbrechens liegt in Obereving, an der Zipsstraße, einer kleinen, ruhigen, vielleicht 120 Meter kurzen Sackgasse. Eine bürgerliche Siedlung mit sorgfältig bepflanzten Vorgärten und sauber gefegten Einfahrten. Der oder die Einbrecher müssen in der Nacht zu Samstag, kurz nach 3 Uhr in das Zweifamilienhaus von Mutter und Tochter eingedrungen sein, vermutlich durch ein auf Kipp stehendes Fenster im Erdgeschoss.

Einbruchsversuch in der gleichen Nacht

Die 85-jährige Mutter lag in ihrer Parterrewohnung im Bett, als sie umgebracht wurde, ihre ebenfalls allein lebende 59 Jahre alte Tochter in der Wohnung darüber. Die Tochter bewohnte die erste Etage und das Dachgeschoss. Beide Frauen müssen – laut Obduktionsbericht – zwischen 3.20 und 3.30 Uhr ermordet worden sein. Der oder die Täter flüchteten, so vermutet die Kripo, über den Garten des Hauses und die Straße Bauernkamp.

In der gleichen Nacht soll es noch einen weiteren Einbruchsversuch gegeben haben, nur 60 Meter vom Mordtatort entfernt, auf der gegenüber liegenden Straßenseite. In dem Haus befinden sich die Bewohner im Urlaub, eine Blumen-Gießerin hatte den versuchten Einbruch Samstagmorgen entdeckt. Die Leichen der beiden Frauen waren von einem Angehörigen am Samstagvormittag aufgefunden worden. Staatsanwaltschaft und Kripo hegen aber keinerlei Tatverdacht weder gegen den Ex-Ehemann der 59-Jährigen, noch gegen ihren Sohn.

Ermittler suchen fieberhaft nach Zeugen

Die Ermittler waren am Samstag noch nicht in der Lage, Angaben über gestohlene Gegenstände aus dem Haus zu machen. Und selbst am Sonntag gab es noch Nachbarn in der gleichen Straße, die nichts von der Tat mitbekommen hatten. Die Ermittler suchen fieberhaft nach möglichen Zeugen, denen verdächtige Personen/Autos auffielen, vielleicht schon Tage vor dem Mord.   Hinweise an die Polizei, Tel. 13274 91.

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Kripobeamte sichern die Spuren am Tatort.

Eine der beiden Leichen wird aus dem Haus getragen.

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