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Profis für bessere Qualität

Profis für bessere Qualität

Scharnhorst An die Adresse des LEG-Käufers Whitehall gerichtet, sagt Stadtdirektor Ullrich Sierau: "Verträge sind einzuhalten." Schon seit Jahren arbeiten die Wohnungsunternehmen Dogewo21, LEG und Ruhr-Lippe sowie der Spar- und Bauverein als Genossenschaft zusammen, um das Wohnquartier in Scharnhorst-Ost attraktiver zu gestalten.

Jetzt haben sie eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt getroffen, um ihre Aktivitäten weiter zu bündeln und übergreifend Themen anzugehen. Und Sierau wünscht sich, dass keine Entwicklungen eintreten, die dem jetzt Vereinbarten entgegenlaufen. Er denke an die Siedlung in Lanstrop-Nord, die von der LEG verkauft wurde und jetzt eine solche "Weitergabe-Dynamik" habe, dass man schon gar nicht mehr wisse, wer gerade der Eigentümer sei. "Hoffentlich bleibt Scharnhorst-Ost dieses Schicksal erspart."

Zur Kooperationsvereinbarung geht Ruhr-Lippe-Prokurist Rüdiger Terlau, Sprecher der Unternehmen, ins Detail: "Wir nehmen selbst 225 000 Euro in die Hand, Stadt und Land geben 135 000 Euro dazu." Dafür werde ein Dienstleistungsunternehmen beauftragt, für das Quartiersmanagement zu sorgen: Profis sollen die Wohnverhältnisse prüfen und verbessern.

Ein besonderes Augenmerk soll auf Familien mit Kindern, ältere Bewohner, Migranten und das generationsübergreifende Wohnen gelegt werden. Eine solche Vereinbarung, mit deren Hilfe innerhalb von drei Jahren ein Konzept für die Quartiersentwicklung erarbeitet und umgesetzt werden soll, ist neu für Dortmund und NRW.

Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren auch erheblich in ihre über 3200 Wohnungen in Scharnhorst-Ost investiert. Sierau ist zuversichtlich, dass die bisherigen Erfolge fortgeführt werden können. u.b.

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