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Rampen sollen für barrierefreien Zugang sorgen

Scharnhorst Sorgen bereitet der SPD die Planung der Bahn AG, im Zuge der Renovierung des Haltepunktes Scharnhorst den Bahnsteig in Richtung Hamm um etwa 100 Meter zu verkürzen. Dies hätte zur Folge, dass der Bahnhof praktisch nicht mehr barrierefrei zu erreichen ist.

"Es ist unverständlich, wie die Bahn mit ihren Kunden umgeht", sagt Rüdiger Schmidt, SPD-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst, kopfschüttelnd. "Dabei wird der Scharnhorster Bahnhof in der letzten Zeit sehr stark frequentiert, da die Pendler hier keine Parkgebühren bezahlen müssen."

Bisher ist der Bahnsteig für die Fahrtrichtung Hamm an beiden Enden barrierefrei zugänglich. Des Weiteren gibt es eine Treppe zu den beiden Bahnsteigen in Richtung Hamm und Bochum.

Künftig soll der in Richtung Brackel abgehende Ausgang für das Publikum gesperrt werden. Entsprechende Verbotstafeln stehen schon bereit, und der vorhandene kleine Parkplatz soll eingezäunt werden. "Somit ist dann der Bahnsteig von der Flughafenstraße aus nicht mehr zugänglich. Praktisch alle Fahrgäste werden gezwungen, die Treppenanlage zu benutzen", so Schmidt.

Nicht zumutbar

Ein barrierefreier Zugang sei über einen langen Umweg über den westlichen Ausgang und den Zugang Kreuzweg wie auch auf der gegenüberliegenden Seite vom Westheck bzw. von der Friedrich-Hölscher-Straße aus möglich, aber behinderten Menschen und Personen mit Kinderwagen nicht zumutbar.

Die SPD schlägt den Bau behindertengerechter Rampen vor. Auch sollten die Bahnsteige teilweise so angehoben werden, dass ein niveaugleiches Ein- und Aussteigen ermöglicht wird.

Dies sei besser, als nur punktuell auszubessern. So mache etwa die Treppenanlage keinen soliden Eindruck. Die SPD will ihr Anliegen heute in der BV vorbringen.

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