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Raus aus dem Container

EVING "Sparen müssen wir überall, aber nicht dort, wo es um die Sicherheit der Bevölkerung geht", meinte SPD-Ratsfrau Gerti Zupfer bei einem Besuch der Feuerwache Eving. Deshalb sei es umso wichtiger, die Freiwillige Feuerwehr (FF) ordentlich unterzubringen. Und nicht wie derzeit der Fall in provisorischen Containern.

Raus aus dem Container

Amtsleiter Klaus Schäfer stimmte ihr zu: "Gerade für die Freiwillige Feuerwehr müssen wir einen gewissen Anreiz schaffen und ihr in erster Linie einen vernünftigen Arbeitsplatz mit angemessener Unterbringung bieten."

Im Doppelhaushalt 2008/2009 ist die Finanzierung für den Neubau eines Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr vorgesehen, wobei die Fertigstellung für Juli 2009 geplant gewesen sei, so Zupfer.

Mit Verzögerung

Durch die Verzögerung der Freigabe des städtischen Haushaltes sei aber mindestens mit einem halben Jahr Verspätung zu rechnen. Ebenso könne sich dies auf die Baukosten, die mit 600 000 Euro angegeben sind, negativ auswirken, berichtete Zupfer weiter.

Trotzdem sind die Baumaßnahmen von enormer Bedeutung für die Evinger Feuerwache: Die unmittelbare Nähe der FF zur Berufs-Feuerwehr ermöglicht eine enge Zusammenarbeit und gemeinsame, sinnvolle Nutzung des großen Areals. Zudem wurden die Bedingungen für Einsätze deutlich verbessert.

Abgebürstet

Und damit die Ausschussmitglieder der SPD-Fraktion bei ihrem Besuch am eigenen Leib spüren konnten, wie hart der Alltag der Feuerwehrleute ist, erlebten sie die Vorführung einer Personen-Dekontamination. Gerti Zupfer (Foto) packte gleich mit an und schrubbte die Schutzanzüge der FF-Männer mit einer Bürste sauber.

Neben den Plänen für die Baumaßnahme konnte man auch die Grundstücksfläche für den Ersatzneubau des Ausbildungszentrums (bisher auf dem Gelände der Feuerwache Hörde) in Augenschein nehmen. Diese Maßnahme ist mit 8 640 000 Euro im Haushalt eingestellt und die Fertigstellung für Dezember 2010 geplant.

Das Ausbildungszentrum sei von besonderer Bedeutung, da die Kosten der Ausbildung des eigenen Personals deutlich gesenkt werden könnten, so Zupfer. Mit einem leistungsfähigen Ausbildungszentrum könne die Stadt Dortmund auch wieder verstärkt für umliegende Gemeinden ausbilden. wei

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