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SPD-Parteispitze stimmt für Langemeyer

DORTMUND Nach den Turbulenzen der letzten drei Wochen um die OB-Kandidatur hat der Unterbezirksvorstand am Dienstag einstimmig für eine dritte Kandidatur von OB Dr. Gerhard Langemeyer bei der Kommunalwahl 2009 votiert.

SPD-Parteispitze stimmt für Langemeyer

Und alle in der SPD-Spitze haben sich wieder lieb: „Wir machen Wahlkampf, Wahlkampf, Wahlkampf“ gab Ernst Prüsse, Chef der Ratsfraktion, am Mittwoch die Devise aus. Die Führungsriege übte demonstrativen Schulterschluss bei einer Pressekonferenz. „Wir haben so entschieden, wie schon vor sechs Wochen von mir vorgeschlagen“, erklärte Parteichef Franz Josef Drabig und blendete aus, dass der Unterbezirksvorstand danach alles versucht hatte, Langemeyer zum Verzicht seiner Kandidatur zu bewegen. Nachdem aber Stadtdirektor Ullrich Sierau auf keinen Fall parteiintern gegen Langemeyer antreten wollte und auch Kulturdezernent Jörg Stüdemann keine Bereitschaft erkennen lässt, blieb nur Langemeyer als Kandidat.

Dieser erklärte: „Ich freue ich mich, dass der Unterbezirksvorstand mich nicht nur als OB-Kandidat empfiehlt, sondern auch als Spitzenkandidat für den Rat. Das ist ein Signal für Geschlossenheit. Und das brauchen wir.“ Er persönlich, so Langemeyer, wolle noch den Phoenix-See und das Dortmunder U eröffnen. Die SPD werde im Wahlkampf mit ihren Erfolgen gut dastehen, die Opposition dagegen „erschöpft sich in manischer Fehlersuche“, sagte Langemeyer.

Aber auch an ihm seien die letzten Wochen nicht so ganz vorbeigegangen. Der OB: „Ich habe die Kritik verstanden und werde dafür sorgen, dass das Zusammenspiel verbessert wird.“ Seit Dienstagabend habe der OB „seine volle Unterstützung verdient“, sagte auch Fraktionschef Prüsse: „Ich habe kritische Fragen gestellt, das ist normal für eine demokratische Partei. Und der OB hat meine Fragen zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.“

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