Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schulhof-Schlägerei endet mit Gehirnerschütterung

DORTMUND Schädelprellungen und Gehirnererschütterung – das Ergebnis einer ganz normalen Prügelei unter Schülern? Oder werden die Auseinandersetzungen tatsächlich immer härter geführt?

Schulhof-Schlägerei endet mit Gehirnerschütterung

Ralf Schulte und Dominik, hier mit dem Arzt-Attest, wollen Anzeige erstatten.

Als Ralf Schulte bei den Ruhr Nachrichten vom erneuten Raubüberfall zweier Jugendlicher las, die am Sonntag einen 20-Jährigen krankenhausreif geschlagen hatten, kochte die Wut beim Vater von Dominik wieder hoch. Sein Sohn, 13, besucht den sechsten Jahrgang der Europaschule Wambel. Am 4. Juni kam er mit Kopfschmerzen nach Hause, klagte über Schwindelgefühle.

„In der Schulpause war er von zwei Jugendlichen im Alter von 13 Jahren grundlos zusammengeschlagen, zu Boden geworfen und mit Fußtritten vor den Kopf erheblich verletzt worden“, erregt sich Schulte wieder. Zwar habe der Sohn keine Platzwunden davon getragen, aber das Gesicht zeigte eine Schwellung, stellte der Vater fest. Der Kinderarzt diagnostizierte eine Schädelprellung samt Gehirnerschütterung. Bis einschließlich Dienstag konnte Dominik die Schule nicht besuchen.

Der Vater will bei der Polizei Anzeige erstatten und ärgert sich, die Schulleitung habe den Vorfall „sehr heruntergespielt“. Die Mitschüler seien noch nicht strafmündig, eine Anzeige also zwecklos. Für den verantwortlichen Abteilungsleiter der Jahrgänge 5, 6 und 7 an der Europaschule (seinen Namen will er nicht öffentlich nennen), stellt sich der Sachverhalt so dar:

Er gibt an, die Schlägerei habe nichts mit dem so genannten „Burgern“ zu tun, bei dem mehrere Schüler einen in die Klemme nähmen. Und: Die Schule wolle nichts vertuschen, besagte Schüler seien schon gemaßregelt worden. Der Schule stünden verschiedene Ordnungsmaßnahmen zur Verfügung, vom Ausschluss vom Unterricht bis zur Androhung von Entlassung. Der Vater habe die Herausgabe der Daten verlangt, die aber dürfe die Schule selbstverständlich nicht herausgeben.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Prozessbeginn nach Amokdrohung im Klinikum Nord

21-Jähriger bedrohte Patienten mit Sprengstoffgürtel

Dortmund/Bochum „Allahu Akbar. Ich komme mit einem Sprengstoffgürtel wieder und mache euch alle zu Hackfleisch.“ Mit dieser Drohung soll ein Patient nachts im Mai 2017 in der Notaufnahme des Dortmunder Klinikums Nord für Angst und Schrecken gesorgt haben. Seit Mittwoch beschäftigt der Fall das Bochumer Amtsgericht.mehr...

Dortmund Mit einem Bauzaun-Standfuß hat ein mutmaßlicher Einbrecher die Eingangtür einer Pizzeria an der Wilhelmstraße im Klinikviertel eingeschlagen. Unbemerkt blieb er dabei in der Nacht zu Mittwoch nicht. Weswegen er wohl auch die Flucht ergriff. Nun sucht die Polizei den Unbekannten.mehr...

Urbane Landwirtschaft in Dortmund

Neue Zentrale bringt mehr als nur Obst und Gemüse

Hörde Urbane Landwirtschaft ist ein Weg, mitten in der Stadt eigene Lebensmittel zu produzieren und Grünflächen zu beleben. In Hörde gibt es bald eine neue Zentrale für diese neue Art der Landwirtschaft.mehr...

Nach Schulbusunfall in Dortmund

Schulbus kracht gegen Hauswand - 21 Verletzte

DORTMUND Ein Schulbus mit 38 Kindern ist am Mittwochmorgen in Dortmund-Asseln mit mehreren Fahrzeugen kollidiert und gegen eine Hauswand gekracht. 21 Menschen wurden verletzt, ein Kleinkind und eine Frau sogar schwer. Der Asselner Hellweg war mehrere Stunden gesperrt.mehr...

Dortmund Aus Fernost kommt eine neue Geschäftsidee nach Dortmund geschwappt: Miet-Drahtesel, die man nach Gebrauch per App überall abstellen kann. In Bayern hat das schon für Ärger gesorgt.mehr...

Fotoprojekt über Selbstständigkeit im Alter

Fotografin sucht 100-Jährige, die noch alleine wohnen

DORTMUND Es gibt viele von ihnen, aber man hört und sieht sie selten: Menschen, die auch im hohen Alter noch selbstbestimmt und allein ihren Alltag meistern. Magdalena Stengel sucht diese Menschen – für ein besonderes Fotoprojekt.mehr...