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Synode fühlt sich überrumpelt

Synode fühlt sich überrumpelt

Die Pläne der Kirchenleitung, die evangelische Kirche in Dortmund und Lünen zu einem einzigen Kirchenkreis zusammenzuschließen, sind zunächst gescheitert.

Die Synode "Dortmund-Mitte-Nordost" votierte am Montag gegen die Fusion. Bei zwei Enthaltungen stimmten 69 "Parlamentarier" dagegen und nur 13 dafür.

Vergeblich hatte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Kirchenkreise, Jürgen Lembke (Foto), die Anwesenden ermutigt, trotz aller Bedenken für den Grundsatzbeschluss zu stimmen. "Wir haben eine historische Chance." Dagegen hielt Karl-Heinz Krumme, Presbyter der Scharnhorster Schalom-Gemeinde: "Ich halte das Ziel für absolut richtig. Nur der Weg dahin hat die Gefahr des Überrumpels."

Die Kritik bezog sich vor allem auf den Zeitpunkt der Fusion (bis 2012) und damit verbunden auf die "nicht handhabbare Größe" von dann 235 000 Mitgliedern im neuen Kirchenkreis. Neun Gemeinden hatten im Vorfeld schriftlich ihre Bedenken geäußert - unter anderem zu ungeklärten Leitungsfragen, ungelösten kirchenrechtliche Fragen und zu der Absicherung der hohen Standards der Jugendarbeit, der Kirchenmusik und der Frauenarbeit.

Jetzt sollen möglichst schnell neue Konzepte erarbeitet werden. Die Synode Dortmund-Mitte-Nordost schlug vor, zunächst zwei Kirchenkreise im Verbandsgebiet zu gründen.

Weiter beschloss die Synode ein verstärktes Engagement im Bereich Umweltmanagement. Der Kirchenkreis will sich an der Aktion "Grüner Hahn" der Evangelischen Kirche von Westfalen (EkvW) beteiligen. Dabei sollen kirchliche Gebäude in Dortmund auf ihren Energieverbrauch und ihre Umweltverträglichkeit hin überprüft und gegebenenfalls Maßnahmen zur Optimierung eingeleitet werden. Im Januar 2009 soll das Umweltmanagement in den Gemeinden beginnen. Zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen hat der Kirchenkreis Preisgelder in Höhe von 30 000, 20 000 und 10 000 Euro ausgelobt. weg

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