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hzGeburtshilfe im Sixtus-Krankenhaus soll geschlossen werden

Das Ende des Halterner Kreißsaals steht bevor

Das Ende des Halterner Kreißsaals steht bevor

Die Geburtenstation des Sixtus-Hospitals soll geschlossen werden. Foto: Kevin Kindel

HALTERN Seit Jahren ist das Ende der Geburtshilfe im Sixtus-Krankenhaus im Gespräch. Jetzt hat der Aufsichtsrat entschieden: Die Katholischen Kliniken Ruhrgebiet-Nord (KKRN) wollen die Halterner Geburtenstation offiziell schließen. Und es könnte plötzlich alles ganz schnell gehen. Wie es dazu kam, was Betroffene sagen und wie weit schwangere Halternerinnen jetzt fahren müssen, lesen Sie hier.

Am Dienstagabend (24. April) entschied der Aufsichtsrat des Krankenhauses, die Schließung bei Bezirksregierung und Land Nordrhein-Westfalen zu beantragen. „Der heutige Tag ist der, der mir in meinem Arbeitsleben am schwersten fiel“, sagt KKRN-Geschäftsführer Andreas Hauke am Tag danach. Er erklärt, die Geburtshilfe-Abteilung solle spätestens zum 30. Juni 2018 geschlossen werden. Dann geht der Leitende Oberarzt Dr. Raimund Zipper in den Ruhestand, eine weitere Führungskraft verließ das Krankenhaus bereits im September 2017. „Wir haben versucht, die Stellen adäquat zu ersetzen“, sagt Andreas Hauke: „Das hat nicht geklappt.“ Die Abteilung habe ihm immer besonders am Herzen gelegen, eine Schließung sei aber unvermeidlich.

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